Johannes 13,1-38
Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe, damit auch ihr einander lieb habt
Johannes 13,34
Ein gesegnetes neues Jahr 2026! Gott sei Dank, dass Gott uns ein gutes Jahr 2025 gegeben hat. Er hat uns persönlich begleitet und uns behütet. Nun ist ein neues Jahr 2026 angebrochen. In diesem neuen Jahr haben wir eine Jahreslosung bekommen. Johannes 13,34: «Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe, damit auch ihr einander lieb habt.» Jesus hat uns einen Befehl gegeben, uns untereinander zu lieben. Die Liebe ist das Hauptthema unserer Jahreslosung 2026. Welche Liebe sollen wir haben? Was ist die Liebe, die Jesus uns befahl: Liebt untereinander! Die Liebe ist ein schönes Wort. Was ist die Liebe? Ist es ein Gefühl? Oder ist es eine Pflicht? Ist es ein Herz? Oder ist es ein Handeln? Über die Liebe haben wir viele Vorstellungen. Wir sehen in dieser Welt, wie viele Menschen wegen der Liebe geweint, getrennt, sich gerächt haben und wie viele Menschen wegen der Liebe sogar gehasst, getötet haben und erschlagen wurden. Können wir in der Liebe alles erhalten? Können wir in der Liebe alles annehmen? Darum singt man von der Liebe, dass sie viel Schmerz, viel Leid, viel Seufzen, viel Geduld und viel Hingabe mit sich bringt. Siehe zahlreiche Bücher, wie sie über die Liebe sprechen. Viele Philosophien diskutieren über die Liebe. Viele Wissenschaften, die die Liebe prüfen möchten. Die Liebe ist wunderbar, unvorstellbar, und geheimnisvoll. Im heutigen Text wollen wir über die Jahreslosung 2026 nachdenken.
Es war die letzte Nacht Jesu vor seinem Tod. Bald wird er die Jünger verlassen. Aber die Jünger wussten nicht, was zu Jesus passieren würde. Jesus sah die Lage seiner Jünger. Sie wollten immer noch miteinander streiten, um noch eine bessere Stellung in Jerusalem zu erhalten. Sie dachten, dass Jesus sein Reich in Jerusalem einrichten wird. Im Reich Jesu wollten sie alle an der Spitze im Regierungskabinett sein. Jesus kam nicht in die Welt, ein irdisches politisches Reich zu errichten, sondern das Himmelreich im Herzen der Menschen zu errichten. Der Kernpunkt des Kommen Jesu ist das Reich Gottes, über das Jesus herrscht. Aber Jesus steht für Gott. Gott steht für die Liebe. Jesus ist allein die Liebe Gottes. Sein Leben war ein Leben der Liebe. Wegen der Liebe Gottes ist Jesus in die Welt gekommen. Wegen der Liebe hat Jesus auch die Welt verlassen. Das Kreuz Jesu ist der Kern seiner Liebe zu uns Menschen. Jesus ist die Verkörperung der Liebe. Darum sollen wir die Liebe Jesu unser Leben lang lernen. Im heutigen Text möchten wir über die vier Aspekte der Liebe nachdenken.
Erstens, die Liebe bleibt bis zum Ende.
Zweitens, die Liebe bleibt in Dienerschaft.
Drittens, die Liebe bleibt im Warten.
Viertens, die Liebe ist untereinander.
Wenn wir mindestens diese vier Dinge im Glaubensleben gutachten, werden wir sicher langsam von Jesus lernen.
Erstens, die Liebe bleibt bis zum Ende.
In der letzten Nacht war Jesus mit seiner Jünger. Lesen wir gemeinsam die Vers 1 bis 3: «Vor dem Passafest aber erkannte Jesus, dass seine Stunde gekommen war, dass er aus dieser Welt ginge zum Vater. Wie er die Seinen geliebt hatte, die in der Welt waren, so liebte er sie bis ans Ende. Und nach dem Abendessen-als schon der Teufel dem Judas, dem Sohn des Simon Iskariot, ins Herz gegeben hatte, dass er ihn verriete; Jesus aber wusste, dass ihm der Vater alles in seine Hände gegeben hatte und dass er von Gott gekommen war und zu Gott ging-» Jesus wusste, dass er bald sterben wird. Er wird als Lamm Gottes vor der Passa sterben. Er wusste schon, dass er von seinem Jünger verraten wird. Er wusste auch, welchen Tod er sterben wird. In der äusseren Lage hatte er Schwierigkeiten, alle Dinge zu tragen. In dieser dunklen Zeit war er mit seinen Jüngern. Er verliess aber nicht seine Jünger, seine geliebten Menschen. Er liebte seine Jünger bis zum Ende. Er tadelte sie nicht und er bereute auch nicht, warum er solche schlechte Menschen zu seinen Jüngern berief. In der Welt lebte er nie für sich selbst. Er opferte sein Leben für Gott und Gottes Mission. Die Jünger hatten keinen Sinn Gottes. Sie verstanden nicht das Herz Jesu. In diesem Moment versuchte der Satan, Jesus‘ Werk zu stoppen. Der Satan wollte die Liebe Jesu zu seinen Jüngern verhindern und zerstören. Er stahl das Herz von Judas. Der Satan wählte Judas als sein Werkzeug, weil er nicht wachsam war. Judas Herz war schon fern von Jesus. Er konnte nicht Jesu Wort verstehen. Sein Zweifel an Jesus wurde schlimmer und schlimmer, weil Jesus nicht seine Macht in der Welt offenbaren wollte. Seine Motivation der Nachfolge Jesu war nicht sein Plan. Sein Plan war schief gegangen. Vor allem liebte er nicht Jesus, sondern das Geld. Er war schon ein Dieb. Johannes 12, 6 spricht über Judas: «Das sagte er aber nicht, weil ihm an den Armen lag, sondern er war ein Dieb; er hatte den Geldbeutel und nahm an sich, was gegeben wurde.» Er hatte eine menschliche Ambition, in der Zeit, als er mit Jesus war. Viele Menschen brachten ihr Geld zu Jesus. Er war verantwortlich für das Geld. Mit der Zeit hatte er einen menschlichen Gedanken, durch Jesus reich zu werden. Durch Jesus wollte er seinen Reichtum sammeln und noch reicher werden. Der Satan stahl seine Geldliebe und nutzte ihn als Werkzeug aus. Geldliebe ist nicht natürlich. Das ist eine Strategie des Satans.
Entweder Gott oder Geld ist eine Frage im Glaubensleben. Jesus sagte zu seinen Jüngern im Matthäusevangelium 6,24: «Niemand kann zwei Herren dienen: Entweder er wird den einen hassen und den andern lieben, oder er wird an dem einen hängen und den andern verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon.» Das Geld ist gut. Aber wegen dem Geld sind viele Menschen in Versuchung gefallen und haben Gott verlassen. Darum warnte Paulus auch über die Geldliebe in 1.Timotheus 6,10: «Denn Geldgier ist eine Wurzel alles Übels; danach hat einige gelüstet und sie sind vom Glauben abgeirrt und machen sich selbst viel Schmerzen.» Der Satan versucht die Menschen mit dem Mammon. Viele Menschen beugen sich vor der Versuchung des Mammons durch Satan. Darum sollen wir auch die Versuchung des Mammons durch die Liebe Gottes überwinden. Judas überwand seine Geldliebe nicht. Die Jünger waren immer noch schwach, hochmutig und streitig. Menschlich gesehen konnte Jesus keine Hoffnung für sie haben. Trotzdem liebte Jesus seine Jünger ohne Hemmungen. Jesus wusste, dass ihm der Vater alles in seine Hände gegeben hatte und dass er von Gott gekommen war und zu Gott ging. Jesus liebte seine Jünger bis ans Ende. Er war verantwortlich für seine Jünger. Die Jünger hatten viele Sorgen um die Zukunft. Aber Jesus verstand sie und ihre innerliche Sorge. Aber er war immer bereit, sich um sie bis ans Ende der Welt zu kümmern und sie bis ans Ende zu lieben. Diese Liebe war unverändert. Jesus hatte nie die Hoffnung für sie aufgegeben, seit er sie berufen hatte. Er berief sie zu seinen Jüngern. «Ich will euch zum Menschenfischern machen!» (Mk 1,17) Trotz der Schwachheit und Unzulänglichkeit seiner Jünger gab Jesus sie niemals auf, obwohl er vor seinem Tod bevorstand. Jesus liess sie nicht wie Waisen: «Ich will euch nicht als Waisen zurücklassen; ich komme zu euch.» (John 14,18) Die Liebe Jesu zu seinen Jüngern war unverändert, weil diese Liebe mit einem tiefen und ungebrochenen Vertrauen auf Jesus verknüpfte. Diese Liebe Jesu zu seinen Jüngern veränderte die verzweifelten Jünger zum grossen Lehrer der Menschen. In dieser Liebe vergibt Jesus uns und nimmt uns wie wir sind auf, obwohl wir immer in die Sünde fallen. Wir sind sehr dankbar, dass Jesu Liebe uns heute über Gefühl, Verzagtheit und Zweifel hinaus unverändert ist.
Zweitens, die Liebe bleibt in Dienerschaft.
Jesus wollte mit seinen Jüngern ein Abendmahl haben. In der heissen Wüste sollte ein Diener die Füsse der Gäste waschen. Aber niemand unter ihnen wollte die Füsse waschen, da es voll stank. Der ganze Raum roch so stark, dass es in der Nase brannte. Niemand wollte sich wagen, den anderen zu dienen. Jesus nahm ein Handtuch, band es sich um die Hüften und begann seinen Jüngern die Füsse zu waschen.
Lesen wir gemeinsam die Verse 4 und 5: «da stand er vom Mahl auf, legte seine Kleider ab und nahm einen Schurz und umgürtete sich. Danach goss er Wasser in ein Becken, fing an, den Jüngern die Füsse zu waschen und zu trocken mit dem Schurz, mit dem er umgürtet war.» Jesus diente seine Jüngern bis zum Ende. Er stellte keine Forderungen an sie. Obwohl er ihr Lehrer war, erniedrigte er sich bis zu ihren Füssen und diente ihnen. Er trug sogar ihre Schwächen und ihre Müdigkeit. Er kannte sogar ihre inneren Irrwege. Indem Jesus Petrus und den anderen Jüngern die Füsse wusch, lehrte er sie, dass sie dennoch ein Leben in ständiger Busse vor dem Herrn führen sollten, auch wenn ihnen ihre Sünden bereits vergeben waren. Durch den Dienst Jesu ist es möglich, eine Seele zu retten. In Afrika gibt es ein Sprichwort. Das besagt, dass es ein ganzes Dorf braucht, um ein Kind grosszuziehen.
Es ist nicht leicht, einer Seele zu dienen. Ohne grenzenlose Demut ist es schwer, auch nur einen einzigen Menschen zu tragen. Jesus stritt sich nicht mit seinen Jüngern. Vielmehr kniete er vor ihnen nieder, erniedrigte sich und wusch ihnen schweigend ihre stinkenden Füsse. Das ist Liebe. Ohne Liebe können wir keinem einzigen Menschen dienen. Wie arrogant sind die Studenten, denen wir dienen? Wie sehr missachten sie uns? Jesus jedoch liebte die Sünder, bis er alle Schande und Leiden auf sich nahm. Er diente einem stinkenden, 38 Jahre alten Kranken. Er wich dem Besessenen von Gerasener nicht aus. Er verurteilte eine Ehebrecherin nicht. Er speiste 5000 und 7000 hungernde Menschen reichlich mit Liebe. Er diente sogar dem Räuber, der neben ihm am Kreuz gekreuzigt wurde.
Jesus jedoch liebte die Sünder, bis er alle Schande und Leiden auf sich nahm. Er diente einem stinkenden, 38 Jahre alten Kranken. Er wich dem Besessenen von Gerasener nicht aus. Er verurteilte eine Ehebrecherin nicht. Er speiste 5000 und 7000 hungernde Menschen reichlich mit Liebe. Er diente sogar dem Räuber, der neben ihm am Kreuz gekreuzigt wurde.
Vers 15: «Denn ein Beispiel habe ich euch gegeben, damit ihr tut, wie ich euch getan habe.» Es gibt ein erstaunliches Geheimnis im Dienen. Einem Menschen zu dienen bedeutet, Jesus zu dienen, und Jesus zu dienen bedeutet, Gott zu dienen. (V. 20) In diesem Sinne sollen wir an Kolosser 3, 23 denken: «Alles, was ihr tut, das tut von Herzen als dem Herrn und nicht den Menschen,» Wir werden wirklich Jesus in unserem Dienst sehen. Amen.
Drittens, die Liebe bleibt im Warten.
Lesen wir gemeinsam Vers 21: «Als Jesus das gesagt hatte, wurde er erregt im Geist und bezeugte und sprach. Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Einer unter euch wird mich verraten.» Jesus wusste, wer ihn verraten würde. Deshalb war sein Herz voller Schmerz. Er wusste, wie sein Leben enden würde und das machte ihm zu schaffen. Der Herr würde nach seinem Willen als Lamm am Kreuz sterben, aber Judas würde Jesus verraten, dafür ewige Verdammnis erleiden und das schmerzte das Herz Jesu. Jesus wollte, dass sogar Judas, der ihn so verraten hatte, Busse tat. Jesus wollte, dass Judas seine Schuld erkannte. Aber Judas war bereits ein Diener Satans und hatte Jesus aus seinem Herzen gestrichen. Dennoch gab Jesus Judas bis zum Ende nicht auf. Jesus wollte auch seinen Verräter Judas bis zum Ende lieben. Er versuchte, ihm eine Gelegenheit zu geben, dass er für seine Sünde Busse tun wird. Aber er wollte sich nicht umkehren und zu Jesus bekehren. Das ist die Liebe Jesu. Die Liebe Jesu liebt sogar seine Feinde und wartet, bis diese Feinde Busse tun. Denn Jesus ist die Liebe.
Petrus war so mutig, dass er Jesus mit gutem Herzen bis zum Tod nachfolgen wollte. Aber Jesus sprach zu ihm. Betrachten wir Vers 38: «Du willst dein Leben für mich lassen? Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Der Hahn wird nicht krähen, bis du mich dreimal verleugnet hast.» Petrus hat in der Nachfolge versagt. Später tat er aber für seine Missetaten Busse. Durch Busse hat er ein neues Leben bekommen. Judas hat Jesus verraten. Aber wir sind nicht besser als er. Wie viele Male haben wir Jesus schon verraten? Zahlreiche Male. Wir können Fehler machen und auch Misserfolge erfahren. Aber wir sollen an das Kreuz denken und zum Kreuz zurückkehren. Vom Kreuz her finden wir einen neuen Weg zum Leben und einen Weg zur Hoffnung, einen Weg zur Busse. Durch das Kreuz Jesu erkennen wir unsere Hilflosigkeit, unsere Hoffnungslosigkeit und unsere Lieblosigkeit. Aber Gott sei Dank hat er uns Jesus geschenkt. Durch ihn können wir wieder neu anfangen und die Liebe Gottes durch Leiden und Schmerzen noch tiefer erfahren.
Unsere Liebe ist zu hastig. Unsere Liebe will zu schnell Ergebnisse sehen. Aber streng genommen ist das keine Liebe, sondern ein Geschäft. Jesus hat mit seinen Jüngern keinen Handel getrieben. Jesus wollte durch seine Jünger das Reich Gottes errichten. Dieses Reich war ein Reich, in dem die Liebe Jesu herrschte. Aber einen Menschen zu lieben ist schmerzhaft. Und einen Verräter zu lieben ist noch schmerzhafter. Jesus wusste diesen Schmerz der Liebe, aber er wartete und starb am Kreuz. Wahre Liebe bedeutet, wie Jesus zu warten. Wir müssen warten, bis die Ungläubigen zu Jesus zurückkehren. Wir müssen warten, bis unsere Familien zum Herrn zurückkehren. Wir müssen warten, bis die Seelen auf dem Campus zum Herrn zurückkehren. Wir müssen warten, bis unsere Freunde zum Herrn zurückkehren. Die Liebe des Herrn ist wie die eines Vaters, der auf seinen verlorenen Sohn wartet. Mit dieser Liebe im Herzen beten wir, dass wir 2026 auf die verlorenen Seelen warten und sie in unsere Arme schliessen können.
Viertens, die Liebe ist untereinander.
Es ist die Zeit gekommen, dass Jesus am Kreuz sterben soll. Dies bedeutet, dass jetzt endlich die Stunde gekommen ist. Jesus nimmt hier Bezug auf seinen unmittelbar bevorstehenden Tod am Kreuz auf Golgatha. Dieses Kreuz bedeutet seine Verherrlichung. Ist der Tod am Kreuz nicht vielmehr Scham, Schande und Misserfolg? Aber sein Tod ist seine Verherrlichung. Durch seinen Tod gibt er Gott die Ehre. Gott liebt die Welt, darum hat er seinen Sohn der Welt gegeben, um den Menschen das ewige Leben zu schenken. Der Tod und die Sünde haben die Ehre Gottes verhindert. Wegen der Sünde waren alle Menschen von Gott getrennt geworden. Unter der Verdammnis lebten alle Menschen. Aber er hat am Kreuz seine Mission vollbracht. Er hat die Macht der Sünde und den Tod zerstört. Sein Blut ist allein gültig für die Vergebung der Menschen. Durch seinen Tod hat er den Menschen das wahre Leben gegeben. Darum ist er verherrlicht worden. Vor allem hat er Gott auch verherrlicht, indem er den Willen Gottes in der Welt gehorchte.
Lesen wir gemeinsam die Verse 34 und 35: «Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe, damit auch ihr einander lieb habt. Daran wird jedermann erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt.» Wenn die Jünger Jesu keine Liebe haben, sind sie nicht die Jünger Jesu. Die Welt sieht uns und die Gemeinde Jesu. Die Christen reden viel. Aber die Welt sieht nicht unsere Worte, unsere Programme und unsere Gebäuden. Die Welt sieht unsere Liebe unter uns. Wenn wir die Liebe Jesu haben, werden wir in Jesus in allen Bereichen gesegnet werden. Wenn wir nicht untereinander lieben, werden wir auch nicht die Welt gewinnen, weil die Welt nur die Liebe Jesu unter uns sieht. Darum sollen die Jünger Jesu in der Welt die Liebe Jesu untereinander anziehen. Wenn wir unter uns keine Liebe Jesu haben, können wir nicht die Welt verändern und sogar uns selbst. Darum sollten wir zuerst Jesu als Beispiel annehmen, wie Jesus seine Jünger bis zum Ende geliebt hat.
Die Frage ist die Liebe. Alle Probleme kann man durch die Liebe überwinden und bewältigen. Warum sollen wir untereinander lieben? Weil wir durch Christus neu geboren sind. Durch die Neugeburt in Christus haben wir neue Brüder und neue Schwester. Wir sind mit Christus am Kreuz gestorben. Durch das Blut Jesu Christus haben wir eine neue Familie. Darin gewinnen wir eine neue Lebensperspektive und eine neue Lebenshoffnung. Wo wir leben, wohin wir gehen, wo wir uns befinden, finden wir eine geistliche Familie. Darum beten wir füreinander, ertragen die Schwächen und die Stärken anderer. Jesus ist das Haupt in der Gemeinde. Durch ihn sind wir stark verbunden und nicht voneinander getrennt, weil der Heilige Geist in uns wohnt. Wir sind ein Körper in Christus. In Christus haben wir keinen Unterschied. Jeder hat seine Fähigkeit. Jeder hat eine Familie. Jeder hat einen Charakter. Jeder hat einen Geschmack. Manche sind vegan, manche sind Vegetarier. Manche sind Allesesser. Wie können wir einander lieben? Wir konzentrieren uns auf Jesus und was er für uns getan hat. Unser alter Mensch ist mit Christus gekreuzigt worden. Christus lebt in uns. Das ist unser neues Potenzial, wodurch wir in der Macht Jesu Christi und in der Kraft des Heiligen Geistes ein ihm wohlgefälliges Leben führen und damit auch alle unsere Geschwister lieben können.
Wir sollten vor Gott unsere Schwachheit und unsere Unzulänglichkeit demütig anerkennen. Wir sind nicht gross, sondern klein. Darum ist es noch schwieriger, einander zu lieben. Darum sollten wir Gott darum bitten, die Liebe Jesu auf uns auszugiessen. Ehrlich sollten wir Gott bitten: «Wir brauchen deine Hilfe.» Wir bitten einander um die Vergebung. Wir sollten uns versöhnen. Wir sollten einander verzeihen. Wir sollen immer Gott darum bitten, uns durch den Heiligen Geist zu erfüllen und uns mit der Liebe Christi zu füllen. Eine mächtige und gewaltige Predigt, eine wunderschöne Gottesdienstabläufe, eine schöne Essensgemeinschaft in der Gemeinde. Ein tiefgehendes Bibelstudium, eine Hingabe für die Weltmission und die Jünger-Erziehung. Das sind notwendige Dinge für die Gemeinde. Ohne Liebe ist leider alles nichts. Darum sollen wir von Jesus lernen, die Kleinen und die Schwachen anzunehmen, uns gegenseitig zu ermutigen und die Liebe Jesu untereinander umzusetzen. Dann werden wir als Jünger Jesu in der Welt erkannt werden.
Das neue Jahr hat begonnen. Was sollen wir im 2026 tun? Jesus sagt uns heute: Liebt unterinander! Jesus hat uns geboten, einander zu lieben. Wenn wir untereinander lieben, ist das der Beweis dafür, dass wir Jünger Jesu sind. Diese Liebe haben wir von Jesus empfangen. Jesus hat uns trotz unserer Fehler und Schwächen, trotz unserer unzähligen Sünden und Verrätereien nicht aufgegeben, sondern uns geliebt. Und Jesus hat unsere stinkenden Füsse gewaschen und uns gedient. Seine Liebe ist unendlich und er hat darauf gewartet, dass wir Busse tun und zu ihm zurückkehren. Diese Liebe haben wir empfangen. Deshalb müssen wir nun einander lieben. Möge Gott jeden von uns 2026 reichlich mit diesem Wort reichlich segnen, dass wir in jeder Lage und jederzeit untereinander lieben und von der Liebe Jesu ganzheitlich lernen können.
«Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe, damit auch ihr einander lieb habt»
Halleluja, Amen.