Warum ist das Herz von Jesus gebrochen?

Markus 7,24-37

und sah auf zum Himmel und seufzte und sprach zu ihm: Hefata!, das heisst: Tu dich auf!

Markus 7,34

Was verunreinigt den Menschen? Speise? Ungewaschene Hände? Die religiösen Führer kritisierten, dass Jesus die Vorschriften und die Gesetze Mose verletzt hat. Sie hielte an das Gesetz Moses im Alltagsleben fest. Aber das Leben von Jesus war ganz anders als ihr religiöses und gesetzliches Leben. In ihren Augen waren Jesus und seine Anhänger eine Rebellion und ein Kult. Aber Jesus sagte zu ihnen, was den Menschen verunreinigt? Er sprach zu ihnen: «Es gibt nichts, was von aussen in den Menschen hineingeht, das ihn unrein machen könnte; sondern was aus dem Menschen herauskommt, das ist’s, was den Menschen unrein macht.» (Mk7,15) Er erklärte alle Speisen für rein. (Mk 7, 19) 

Nun ging Jesus zu dem heidnischen Gebiet, wo die Juden dort verachteten. Die Heiden brauchten die Hilfe und die Rettung. Wo die schwachen Menschen waren, ging Jesus dorthin, weil er ihnen das Evangelium predigen sollte. Die Heiden weisen heute von der schwachen, verachteten, unauffälligen, nichtwillkommenen und kranken Menschen hin. Aber heute haben wir eine Hoffnung. Jesus ist unsere Hoffnung. Wer an ihn glaubt, hat man wirklich Hoffnung. Das Herz von Jesus ist gegenüber solchen Menschen gebrochen und er schenkt seine grosse Barmherzigkeit. 

 Teil1. Die Syrophönizische Frau

 Jesus verliess Galiläa und ging nach Norden in das Gebiet von Tyrus. Tyrus war Hafenstadt am Mittelmeer nördlich von Israel. Diese Stadt war einen blühenden Handeltreiben und sehr wohlhabend. In diesem Gebiet wollte er sehr Gottes Werk heimlich dienen. Aber seine Ankunftsnachricht verbreitete sich sehr schnell in ganzem Gebiet. Sofort kam eine Frau zu Jesus, deren Töchterlein einen unreinen Geist hatte. Sie war eine Griechin, die aus Syrophönizien stammte. Ihre kleine Tochter war von einem bösen Geist besessen. Diese Frau litt lange Zeit wegen ihrer besessenen Töchter. Sie konnte ihre Tochter mit allen Behandlungen nicht gesund machen. 

 Ihre Tochter konnte nicht in die Krippe, nicht in den Kindergarten, nicht in die Schule und auch niemals in die Ferieninsel gehen. Sie weinte jeden Tag wegen ihrer liebvollen, aber besessenen Töchter. Sie hörte von Jesus, dass er viele besessenen Menschen geheilt hat. Als sie von der Ankunft Jesu hörte, kam sie sofort zu ihm. Sie fiel nieder zu seinen Füssen und bat ihn inständig und schreiend: «Meine Töchter ist momentan besessen. Ich bitte dich herzlich, den bösen Geist von meiner Tochter auszutreiben, bitte! Befreie meine Tochter von dem Dämon!! Befreie meine Tochter von dem bösen Geist, bitte, bitte!» 

 Jesus sagte zu ihr: «Lasst zuvor die Kinder satt werden; denn es ist nicht recht, dass man den Kindern das Brot wegnehme und werfe es vor die Hunde.» (V27) Diese Frau sprach zu Jesus: «Herr, aber doch fressen die Hunde unter dem Tisch von den Brosamen der Kinder.» (V28) Jesus sprach zu ihr sofort: «Um dieses Wortes Willen geh hin, der Dämonen ist aus deiner Tochter ausgefahren.» (V29) Und als die Frau nach Hause kam, lag ihre kleine Töchter ruhig im Bett, und der Dämon war fort.

Jesus heilte ihre besessene Tochter mit seiner übernatürlichen Macht. Wie ist das ermöglicht?  Was hat diese Frau getan? Was hat die Herzenshaltung von Jesus gegenüber ihr verändert? Was hat sie zu Jesus gesagt?  Hat diese Frau eine viele teure Geschenke zu Jesus gebracht?  Hat sie zum Beispiel, unverfälschtes Salböl 100g zu Fuss Jesu gegossen? Nein!! Jesus sprach zu ihr klar: «Um dieses Wortes Willen.» Was für ein Wort? Lesen wir gemeinsam nochmals Vers28: «Herr, aber doch fressen die Hunde unter dem Tisch von den Brosamen der Kinder.» Jesus betrachtete sie sogar als ein Hund. Damals betrachteten die Juden die Heiden als die Hunde. Jesus behandelte diese Frau wie ein Hund. Dieses scharfe Wort hat ins tiefe Herz von ihr durchbohrt. Wenn man dieses Wort hört, ist sehr einfach, mit Jesus zu streiten. Wegen der Verletzung des Stolzes hätte sie so sprechen und nach Hause zurückkehren sollen. Sie hat nicht aufgegeben, eine Hoffnung auf Jesus bis zum Ende zu setzen. Sie hat nicht ihren Sinne und ihr Verstand verloren. Obwohl sie mit dem Glauben zu Jesus gekommen ist, wurde sie von Jesus mit dem harten Wort verachtet und sogar verleumdet. Aber sie hat nicht nachgegeben. Sie sagte: «Das ist wahr, Herr, aber doch fressen die Hunde unter dem Tisch von den Brosamen der Kinder!» Dieses Wort hat Jesus völlig begeistert und sein Herz berührt gemacht. Wie segnete Jesus sie? Lesen wir gemeinsam Vers 29: «Geh hin, der Dämon ist aus deiner Tochter ausgefahren!» Ein Wort dieser Frau hat das Herz Jesu bewegt. Ein Wort von ihr hat Jesus berührt. Wir lernen hier, ein Wort richtig zu sagen, ist sehr wichtig in der Glaubenserfahrung. 

Was bedeutet um dieses Wortes willen? Was beinhaltet dieses Wort von ihr eigentlich?

Diese griechische Frau hat Jesu Wort sowieso als wahrhaftig angenommen.

 Als Jesus sie als ein Hund betrachtete, hat sie Jesus sogar sofort «Herr» genannt. Sie hat Jesu Kommentar über sie als wahrhaftig ohne Bitterkeit und ohne Wut und ohne Groll angenommen. Wegen des harten Worts Jesu würde sie viel verletzt und ihr Stolz auch zu Boden gefallen. Aber sie war sehr aufrichtig und ehrlich über sich selbst. Warum hat sie inmitten schlechten Gewissen von Jesus nicht zurückgezogen? Ja, Herr, ich bin ein Hund. Ein Hund hat kein Recht, die Ernährung von Kindern zuerst zu essen. Das dürfte nicht erlauben. Aber ein Hund hat ein Recht, dieser Familie zu gehören. Darum kann ein Hund den Brosamen der Kinder zuerst essen. 

Ihre Antwort war sehr gewissenvoll, stark und vertrauenswürdig. In ihrem Wort gab es keine Heuchelei, Künstlichkeit oder menschliche Wortprächtigkeit oder wunderschöne Übertreibung über sich selbst. Ihr Glaube wurde sogar unter der Ablehnung noch stärker und noch unerschütterlicher. Sie kam anfangs zu Jesus aus festem Glauben. Aber ihr Glaube 

musste geprüft werden. Bei der Prüfung des Glaubens sollen wir einfach vor dem Wort Gottes ehrlich sein. Das ist eine Kraft und Macht, bei Jesus die Gnade zu bekommen. Wenn wir uns als nutzloser Sünder anerkennen, bekommen wir viele Gnade und Gottes Segen. Wo befindet sich momentan unser Glaube? Befindet sich unser Glaube nicht inmitten der Bitterkeit oder Traurigkeit oder Undankbarkeit oder Kraftlosigkeit? Das weist sich darauf hin, dass wir vor Gott nicht mehr ehrlich sind oder uns nicht als ein Hund anerkennen. Jesus erwähnte sie als ein Hund. Als sie sich selbst als einen Hund demütig und richtig angenommen hat, konnte sie Mut haben und dieser Herausforderung und Prüfung von Jesus mit grosser Mut entgegennehmen. In diesem Sinne konnte diese Syrophönizienerin einen unerschütterlichen Glauben sogar in der ungünstigen und unangenehmen Situation festhalten und die wunderbare Gnade Gottes erfahren. 

Möge Gott uns helfen, dass wir alle den wahrhaftigen Glauben der Syrophönizierin anziehen sollen. 

Teil 2. Die Heilung eines Tauben

 Jesus verliess Tyrus und ging nach Sidon. Dann kehrte er zurück an den See von Galiläa und in das Gebiet der Zehn Städt. Ein Mann, der taub war und kaum sprechen konnte, wurde zu ihm gebracht. Lesen wir gemeinsam Vers 32: «Und sie brachten zu ihm einen, der taub und stammelte, und baten ihn, dass er ihm die Hand auflege.» Wie konnten die Bewohner über die Vollmacht Jesu hören? Im Kapitel 5 heilte Jesus einen besessenen Gerasener. Der besessene Gerasener wurde mit einem Wort Jesu geheilt. Damals vertrieben die Bewohner Jesus, weil sie nicht mehr ihren materiellen Verlust haben wollten. Sie liebten das Geld. Sie fürchteten sich sehr, dass sie durch die Heilung Jesu ihr Hab und Gut verlieren würden. Das Gebiet der Gerasener war ein heidnisches Gebiet. Die Juden betraten nicht dieses Land. Dies war eine nicht jüdische Region, in der auch Schweine gehalten wurden. Diese Region war eine unreine Region für die Juden. Auf dem Markt verkauften und einkauften die Händler die Schweine. Die so genannten Zehn Städte befanden sich südöstlich des Galiläischen Meers. Diese Städte mit jeweils eigener Regierung hatten sich zu einer vorteilhaften Allianz verbündet. Es waren Städte, die mehrere Jahrhunderte zuvor durch griechische Händler und Einwanderer gegründet worden waren. Sie verwalteten sich selbst. Aber die Heilung von einem besessenen Gerasener wurde immer mehr bekannt. Dieses Gebiet war sicher fern von Jerusalem. Die Pharisäer und Schriftgelehrten waren nicht in dieser Region tätig. Diese Region war sicher ein unreines Gebiet. 

 Die Einwohner in Dekapolis erinnerten sich an dieses grossartige Wunder Jesu. Aber sie wollten auf die Heilungsmacht Jesu vertrauen. Aber sie waren nicht sicher. Trotzdem hatten sie keinen anderen Weg. Darum kamen sie vorsichtig zu Jesus und baten ihn, dass er die Hand auf den Taubstummen lege. Nun verstehst du das? Obwohl sie die Furcht vor Jesus überwunden hatten, hatten sie immer noch ein verborgenes Trauma. Sie dachte im Herzen, wie viele Säue Jesus für diesen Taubstummen kosten würde. Darum baten sie Jesus, dass er die Hand auf ihn lege. Ja, natürlich, über die Handlegung können wir viel zu reden haben. Aber trotzdem möchte ich heute in diesem Text über das verborgene Trauma offenbaren möchte. Sie wollten Jesus bitten, nur auf ihn seine Hand zu legen, ohne dass er vielen materiellen Dingen opfert. Sie erwarteten, dass Jesus nur seine Hand auf ihn legen und ihn heilen würden. Sie wollten, dass Jesus nicht darüber hinaus noch etwas wirken würde. Das war ihr verborgenes Trauma. 

 Sie missverstanden Jesus und wollten ihn auch für ihre Wunscherfüllung ausnutzen. Sie hatten sich nie einen persönlichen Glauben geäussert. Sie gaben vielmehr Jesus eine Orientierung und ihm einen Druck. «Bitte, lege deine Hand auf ihn!» Sie beugten sich nie vor Jesus. Sie verlangten etwas von Jesus einseitig, als ob sie ein Gläubiger wären. Trotzdem hatten sie gelungen, zu Jesus zu kommen. Das war ihre Taten. Aber in ihren Taten wurde ihr innerliches Trauma tief versteckt. Sie hatten kein Vertrauen auf ihn, obwohl sie zu Jesus kamen. 

Viele Menschen kommen zu Jesus. Sie kommen wie diese Menschen. Sie planen alles. Sie haben auch selber eine Orientierung. Sie haben auch eine Erwartung von Jesus. Plötzlich tauchen sie vor Jesus auf und verlangen viele Wunschliste, weil ein Kind zum Geburtstag oder Weihnachten seine Geschenkwünsche vor den Eltern aufliste. Sie drohen Mama und Papa. «Mama, und Papa! Ich möchte dies oder das haben. Ich brauche sie sicher. Du sollst nur ja sagen. Okay!» Sie wollen mit den Eltern verhandeln. Wie öfters verhalten wir uns auch wie sie, von Jesus einseitig etwas zu verlangen. 

 Jesus sagte oft zu seinem Jünger über den Tod und das Leiden und die Auferstehung in Jerusalem. Aber die Jünger wollten solche Aussage nie aufnehmen. Schauen wir mal Matthäusevangelium Kapitel 16 die Verse 21 bis 23: «Seit der Zeit fing Jesus an, seinen Jüngern zu zeigen, wie er nach Jerusalem gehen und viel leiden müsse von den Ältesten und Hohenpriestern und Schriftgelehrten und getötet werden und am dritten Tage auferstehen. Und Petrus nahm ihn beiseite und fuhr ihn an und sprach: Gott bewahre dich, Herr! Das widerfahre dir nur nicht! Er aber wandte sich um und sprach zu Petrus: Geh weg von mir, Satan! Du bist mir ein Ärgernis, denn du meinst nicht, was göttlich, sondern was menschlich ist.» Wie Petrus verhalten wir uns, Jesus ohne Messer mit eigenem Plan und eigener Erwartung zu drohen. Jesus soll auf ihn seine Hand legen. Wir haben auch verborgenes Trauma im Glaubensleben. Welches Trauma? Wir haben ein gewünschtes Gebetsanliegen. Jeder versteckt ihr Gebetsanliegen im Herzen und bittet Gott, dass er dieses Gebetsanliegen nur nach seinem Plan erfüllen muss. 

 Was sollen wir machen, unser verborgenes Trauma zu überwinden? Es ist ganz einfach. In allen Bereichen sollen wir die Souveränität Gottes anerkennen. Und wir sollen jederzeit unsere Beste tun. Heute sollen wir in allen Bereichen auf die Souveränität Gottes vertrauen und sollen wir heute unsere Aufgabe vor Gott mit Besten tun. Dann werden wir ein verborgenes Trauma überwinden. Möge Gott sich über uns erbarmen und uns persönlich helfen, dass wir vor Gott unser verborgenes Trauma jedes Mal überwinden könnten.

 Lesen wir gemeinsam die Verse 33 bis 35: «Und er nahm ihn aus der Menge beiseite und legte ihm die Finger in die Ohren und spuckte aus und berührte seine Zunge und sah auf zum Himmel und seufzte und sprach zu ihm: Hefata!, das heisst: Tu dich auf! Und sogleich taten sich seine Ohren auf und die Fessel seiner Zunge wurde gelöst, und er redete richtig.» Im diesem Text finden wir eine seltene Verhaltung von Jesus über die Heilung eines Taubstummen. Normalerweise sagte Jesus vor der Heilung wie folgt: «Dein Glaube hat dir geholfen, oder deine Sünde hat dir vergeben! Oder fürchte dich nicht, glaube nur! Oder Um dieses Wortes willen geh hin!» Auf diese Weise heilte Jesus den Kranken. Aber Jesus sagte nie solches Wort zu ihnen. Warum? Sie kamen zu Jesus ohne Glauben, ohne Zuversicht. Sie kamen zu Jesus wie ein Shopping. Darum konnte Jesus bei ihnen keinen Glauben finden. Sie verlangten Jesus von der Heilung nach ihrem Plan. Sie glaubten nicht an Jesus. Sie hatten nur Sorge und Furcht vor ihren äusserlichen Verlust. Mit ihren materiellen Gedanken und Weltanschauung konnte Jesus vor ihnen nicht etwas tun. Hat Jesus sie wegen ihrer skeptischen Verhaltung ohne Heilung verlassen? Nein. Jesus wusste schon, welches Herz sie hatten und mit welcher Motivation sie zu ihm kamen. Sie tadelten nicht ihre äusserliche Verhaltung. Warum? Sie wären wie die Shopping-Manie zu Jesus gekommen. Das war für sie natürlich. Sie wussten von Jesus nicht persönlich. Ihr Motiv und ihre Haltung waren ganz normal. Jesus heilte ihn nicht nach ihrem Verlangen. 

Er legte nicht seine Hand auf ihn. Stattdessen nahm Jesus den Taubstummen beiseite. Er legte ihm die Finger in die Ohren. Er berührte seine Zunge mit Speichel. Er sah zum Himmel und seufzte. Er sagte zu ihm: «Hefata! Das heisst: Tu dich auf!» Der Mann war geheilt von seiner schweren Behinderung worden. Sein Gehör war da. Das Band um seine Zunge ist gelöst. Er konnte Laute bilden und Wörter richtig reden und sich ausdrücken! Jesus gebrauchte nicht ein kompliziertes Ritual. Er wusch nicht sogar seine Hände zur Heilung. Er gebrauchte keine magischen Sprüche. Ihm ging es nicht um die Show. Mit dem Mann allein, verwandt er, was ihm zur Verfügung stand. Die Hände und den Speichel. 

 Die Juden wollte Jesus mit ihrer Tradition, ihrer Überlieferung, viele menschliche Satzungen und ihrem Gesetz gefangen nehmen. Aber sie kritisierten Jesus und seine Jünger, dass sie das Gesetz, ihre Tradition und ihre menschlichen Satzungen verletzten. Aber sie machten nicht den Menschen lebendig mit reiner Hand, und komplizierten Ritualen und vielen Satzungen. Sie gaben den Menschen keine Hoffnung oder kein Leben. Sie töten den Menschen mit ihrem Gesetz und ihren Satzungen und mit gewachsenen Händen. Sie konnten nicht über Judäa hinaus treten und über ihren menschlichen Satzungen überspringen. Sie waren taubstumm in den Augen Gottes. Sie wollten nur ihr Privileg als das auserwählte Volk mit leerem Stolz geniessen. Sie verachteten die Heiden wie ein Hund und Schwein. 

Gott gab ihren Vorfahren eine Orientierung, bevor sie in das verheissene Land betreten. Im 5 Mose 6, 4+5 heisst es: «Höre, Israel, der Herr ist unser Gott, der Herr allein. Und du sollst den Herrn, deinen Gott, lieb haben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und mit all deiner Kraft.»  Gott hat ihnen zahlreichen Segen versprochen. Gott sprach zu ihnen, bevor sie den zahlreichen Segen Gottes bekommen. «Höre, Israel!» Sie sollten vor allem hörende Ohren haben. Sie sollten unbedingt von Gott hören, um den Segen Gottes zu bekommen. Sie bekamen viele Segen Gottes.

 Leider waren die Heiden von diesen Segen ausgeschlossen. Jesus wusste von dieser Tatsache. Darum seufzte er tief zum Himmel. Das Herz Jesu war brennend und barmherzig und mitleiden, wie tausend Jahre lang sie so taubstumm vor Gott in den Segen Gottes total ausgeschlossen wurden. Das Herz von Jesus ist von ihrer geistlichen Lage gebrochen. Sein Seufzen war nicht verzweifelt oder versagt, sondern hoffnungsvoll und erwartungsvoll für die neue Ära unter den Heiden. Jesus wollte ihnen auch zahlreichen Segen Gottes schenken. Dafür sollen sie von ihrer geistlichen Taubstummheit befreit werden. Sie sollen auch von dem Wort Gottes hören und das Wort Gottes mit ihrem Mund weitergeben. Mit ihrem Mund sollen sie auch den lebendigen Gott preisen und ihm danken.

 In diesem Sinne befahl er ihm: «Hefata! Tu dich auf!» Durch Jesus ist dieser Segen Gottes offen für alle Menschen. Alle Menschen sollen von Gott hören. Die Menschen sind im Geist taubstumm. Sie hören nicht vom Wort Gottes. Darum sind sie auch stumm im Geist. Jesus wollte nun ihnen diesen Segen mit grosser Freude schenken. Dafür braucht man ihre Taubstummheit durch Jesus geheilt zu werden. Jesus sagte im Johannes-Evangelium10, 10: «Ein Dieb kommt nur, um zu stehlen, zu schlachten und umzubringen. Ich bin gekommen, damit sie das Leben und volle Genüge haben sollen.» Johannes Evangelium 5,25: «Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Es kommt die Stunde und ist schon jetzt, dass die Toten hören werden die Stimme des Sohnes Gottes, und die sie hören werden, die werden leben.» Ephesus 1,3 spricht: «Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns gesegnet hat mit allem geistlichen Segen im Himmel durch Christus.»

Wenn wir wirklich heute das Wort Gottes hören, werden wir richtig reden. Gut hören, gut reden ist sehr wichtig im Leben. Diese geistlichen Segen kommen durch Christus. Jesus sagt heute zu uns: «Öffne deine Ohren! Öffne deinen Mund! Hefata!» Möge Gott uns segnen, dass wir im Moment die Stimme Jesu hören und richtig reden können. 

 Was macht uns im Moment verstockt? Was ist unser verborgenes Trauma? Ist das die ungewisse Zukunft? Ist das die Aufenthaltbewilligung? Ist das eine Schulleistung? Ist das die Ehr? Ist das die Arbeit? Ist das die Jüngerzerziehung?  Jesus öffnet uns einen Weg. Er schafft uns einen guten Weg. Seine Tür ist offen. Lasst uns all geschlossenes Herzenstrauma abziehen! Jesus macht uns heute hörend und redend! Wir sollen nicht in unserem negativen Gedanken, unserer Erfahrung, unserer Verzagtheit, unserer Niederlage, unserem Unglauben, unserer Furcht und unserem Verlustgefühl eingeschlossen werden. Gott hat uns diese wunderbare Mission von Hefata anvertraut. Die jungen Studierenden sind taubstumm in Geist. Sie haben viel falsche Vorstellung über Gott und das Evangelium und das Christentum. Unter ihnen sollen wir wie Jesus dem Werk von Hefata mit tiefem Seufzen dienen. Mit dem Hefata sollen wir ihre Vorurteile und ihre Vorangenommenheit öffnen und ihnen auch zahlreichen Segen Gottes schenken. Möge Gott uns und unser Hefata-Werk unter den Studierenden mit dem Herzen von Jesus reichlich segnen. Lasst uns darüber nachdenken, worüber und für wenn unsere Herzen wie Jesus heute gebrochen ist. 

«und sah auf zum Himmel und seufzte und sprach zu ihm: Hefata!, das heisst: Tu dich auf!» 

Halleluja! Amen!