Die Ehe und die Gemeinde


Epheser 5,21-33

Dies Geheimnis ist gross, ich deute es aber auf Christus und die Gemeinde. Darum auch ihr: ein jeder liebe seine Frau wie sich selbst; die Frau aber habe Ehrfurcht vor dem Mann.
Epheser 5,32-33

Die Kinder Gottes, die Gottes Segen empfangen, müssen dem Beispiel Gottes folgen. Das ist die Liebe Gottes, der seinen einzigen Sohn für uns am Kreuz hingegeben hat. (Eph 5,2)Unser Leben soll von Liebe geprägt sein, denn Christus hat sich selbst als Gabe und Opfer für unsere Sünden gegeben. Und Gott hatte Gefallen an diesem Opfer, das wie ein wohlriechendender Duft zu ihm aufstieg. Nun sollen wir allerlei der Bosheit wegwerfen und in Christus neu leben, von ihm zu lernen und ein Christus ähnliches Leben zu führen, weil wir nicht mehr in der Finsternis wie früher waren. Aber wir sind Licht in dem Herrn. Darum sollen wir unser Leben lang prüfen, was dem Herrn wohlgefällig ist. Dann können wir die Zeit auskaufen, denn die Tage sind böse. In allen Dingen sollen wir Gott, dem Vater im Namen unseres Herrn Jesus Christus danken. (Eph 5,20) Wir können als Kinder Gottes niederschlagen, und ein grosses Unglück haben. Trotzdem sollen wir unserem Herrn danken, weil er für uns gut und immer gut für uns ist. Trotzdem können wir Gott danken, dass er uns zum Besten führen wird. In diesem Gedanken sollen wir unser Glaubensleben führen. 

 Nun sollen wir eins werden. Das ist sehr wichtig im Glaubensleben. Im heutigen Text wollen wir über die Ordnung des Hauses betrachten. Das bedeutet, wie Gott die Familie als wichtig betrachtet. In unserem Glaubensleben sollen wir vor allem unsere Familie gut bewahren. Die Familie ist Gottes Geschenk und Gottes Plan für die Schöpfung. Wie können wir uns vorstellen, ohne Familie in der Welt zu leben? Die biblische Geschichte ist eine Geschichte der Familie. In der Schöpfung Gottes ist der Mensch das höchste Dasein. In der irdischen Schöpfung ist die Familie die wichtigste Schöpfung. Das ist Geheimnis, dass Gott den Menschen die Familie geschenkt hat. Jesus hat für uns alles gegeben. Darum sollen wir auch in der Familie Gottes Erscheinung und Gottes Ordnung der Schöpfung beobachten. Warum ist so wichtig, in der Familie eine geistliche Ordnung zu haben? 

 Wenn Gott auf dieser Welt das Himmelreich geschaffen hätte, wo hätte er es dann geschaffen? An der Wall Street in New York oder in meiner geliebten Stadt Bern? Oder in der Schweiz, wo sich das Panorama der Alpen erstreckt? Er hat das Himmelreich auf dieser Welt in der Familie geschaffen. Da wir jedoch in einer Zeit leben, in der Familien zerbrechen und zerfallen, können die Menschen das Himmelreich nicht erfahren. Warum ist das so? Gerade deshalb, weil die Menschen ihre Beziehung zu Christus abgebrochen haben. Nun müssen wir leider diese zerbrochene Familie wiederherstellen. Das ist nur durch Jesus möglich. Wenn wir alle Jesus als Bräutigam annehmen, kehrt Frieden in unsere Herzen und in unsere Familien ein. Dann kehrt auch Frieden in unsere Gesellschaft und in unser Land ein. Deshalb sollten wir dafür beten, dass die zerbrochene Familie wiederhergestellt wird, und mit klarer Ausrichtung darauf, in Christus eine wahre Familie zu gründen, sowie mit geistlicher Unterscheidungskraft leben. Ich bete darum, dass wir durch das heutige Wort dieses erstaunliche Geheimnis erkennen dürfen. 

Erstens, Ordnet euch einander unter. 

Lesen wir gemeinsam Vers1: «Ordnet euch einander unter in der Furcht Christi.» Das Wort «sich unterordnen» scheint nicht so freundlich und herzlich in der modernen Welt. Wer soll sich wem unterordnen? In unserem Herzen fühlen wir uns rebellisch und widerständig. Das Wort «sich unterordnen» scheint in der Familie auch nicht willkommen. Die Menschen sagen heute, dass mein Leben mein ist. Sie wollen ihr Leben mit ihrer eigenen Kraft und ihrem eigenen Willen willkürlich verwalten und unter sich selbst kontrollieren. 

 Es scheint, als wollten sie nicht, dass sich irgendjemand in ihr Leben einmischt. Die Menschen wollen so leben, wie sie es empfinden, und glauben, dass ein Leben nach den eigenen Vorstellungen ein Leben in Freiheit ist. Deshalb gehen viele Menschen ungezwungene Beziehungen ein und haben zahlreiche Gedanken zum Thema Heirat. Sie wollen von niemandem gestört werden, nicht heiraten und wie Menschen mit einer freien Seele leben. Ausserdem sagen die Menschen, es könne nicht sein, dass einer den anderen beherrscht oder sich ihm unterwirft. In solchen Zeiten ist das Wort «Unterordnung» in der Gemeinde zu einem Begriff geworden, den man nicht mehr so leicht in den Mund nehmen kann. Doch das Wort Gottes sagt uns ganz klar: Wir sollen einander in der Furcht vor dem Herrn unterordnen. Was bedeutet es, den Herrn zu fürchten? Es bedeutet, an die Gnade des Herrn zu denken. Wir sollen darüber nachdenken, wie gross und erstaunlich die Gnade ist, die der Herr uns geschenkt hat. Der Herr hat uns geliebt, als wir noch Sünder waren.(Röm 5,8) Deshalb hat er seinen Leib zerrissen, sein Blut vergossen und ist für uns am Kreuz gestorben. Der Herr ist gestorben, damit wir leben können. Wir sollen an jene Liebe denken, mit der der Herr uns bis in den Tod geliebt hat, sich Gott unterordnet hat und uns aus aller Sünde und dem Tod ins Leben geführt hat. Wenn wir uns an diese Liebe des Herrn erinnern, können wir uns einander in der Gnade unterordnen. 

 Sich unterordnen bedeutet, unter der Ordnung zu leben. Diese Ordnung ist die Ordnung, die Gott bei der Erschaffung dieser Welt festgelegt hat. 

 Wir waren inmitten der Sünde und des Fluchs vor Gott Tote und Verlassene. In Epheser 2,1 heisst es klar: «Auch ihr wart tot durch eure Übertretungen und Sünden.» In Epheser 2, 8 und 9 heisst es weiter: «Denn aus Gnade seid ihr gerettet durch Glauben, und das nicht aus euch: Gottes Gabe ist es, nicht aus Werken, damit sich nicht jemand rühme. Denn wir sind sein Werk, geschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, dass wir darin wandeln sollen.» In Christus sind wir neu geschaffen worden. In ihm haben wir eine richtige Ordnung und eine richtige Beziehung zu Gott wiederhergestellt. Nun glauben wir, dass wir alle Nöte, alle Leiden, alle Schmerzen und alle Lebensherausforderungen mit der Liebe Gottes überwinden und sie bewältigen können. Darum können wir uns einander unter in der Furcht Christi unterordnen.

 Was ist diese Furcht Christi? Wenn wir diese Furcht Christi nicht verstehen, können wir uns nicht einander unterordnen. Denken wir einmal an Mose. Als Mose noch ein ägyptischer Prinz war, fürchtete er Gott nicht. Er wollte dem Volk Israel aus guten Motiven helfen, beging dabei jedoch stattdessen einen Mord. Danach lebte er 40 Jahre lang als Hirte in der Wüste und hütete die Schafe seines Schwiegervaters. Nun war er 80 Jahre alt. In diesem Moment, als er alles vergessen hatte, sah Mose in der Wüste einen Dornbusch, der nicht verbrannte. Gott befahl Mose, seine Sandalen auszuziehen, und sagte ihm, dass dieses verfluchte und leidvolle Land ein heiliges Land sei. Gott übertrug Mose, der nichts besass, den Auftrag, das versklavte Volk Israel zu befreien. Mose ordnete sich Gott am Berg Horeb bis zu seinem Tod unter. Seine Unterordnung war die Bereitschaft, vor dem lebendigen Gott alles von sich selbst hinzugeben, und eine klare Unterordnung gegenüber Gottes Ordnung. Wenn wir die Gnade der Erlösung empfangen haben, können wir uns einander in der Ehrfurcht vor dem Herrn unterordnen. So wie Paulus, der dem auferstandenen Herrn begegnete und ordnete sich ihm ganz unter. Ich bete darum, dass wir in dieser wunderbaren Ordnung zu Menschen werden, die sich einander unterordnen.

Zweitens, Frauen sollen sich ihren Männern unterordnen. 

 Lesen wir gemeinsam die Verse 22 und 23: «Ihr Frauen, ordnet euch euren Männern unter wie dem Herrn. Denn der Mann ist das Haupt der Frau, wie auch Christus das Haupt der Gemeinde ist-er hat sie als seinen Leib gerettet.» Aber wir nun die Gemeinde sich Christus unterordnet, so sollen sich auch die Frauen ihren Männern unterordnen in allen Dingen. 

 Gott hat eine Familie mit Adam und Eva gegründet. Die Ehe besteht aus einem Mann und eine Frau. Gott schuf zuerst einen Mann, Adam, danach eine Frau aus einer seiner Rippen. Gott brauchte sie zu ihm. Eva kam aus Adam. Aber Gott hat Adam mit Erde gemacht. Adam war schwach und zerbrechlich. Aber Eva war aus der Rippe Adams. Eva war sehr stark. Eva war eine Gehilfin von Adam. Aber beide sind gleich wichtig. Adam bewahrt Eva mit Schutz. Eva respektiert Adam als ihren Leib. Beide sind gleich und eins. Mann und Frau sind nicht auseinander geworden, sondern ein Köpfer, ein Geist und ein Fleisch geworden. Der Mann ist das Haupt der Frau. 

 Ein Haupt allein kann nichts tun. Ein Haupt führt ein Körper. Aber es ist nicht möglich, ohne andere Glieder zu bewegen. Mann ist nur das Haupt des Leibes, aber braucht seine Köpfer mit Einheit. Ohne Frau bewegt nicht Mann. Ein Mann braucht eine Frau. Eine Frau braucht einen Mann. Aber eine Frau soll sich nur ihrem Mann unterordnen. Eine Frau hat eine Grenze, sich nur ihrem Mann unterzuordnen. Sie darf nicht sich einem anderen Mann unterordnen. 

 In dieser Beziehung gibt es völlig Vertrauen, Respekt, Liebe, Zärtlichkeit, Geborgenheit, Schutz und Hilfe. Die Gemeinde ist ein Leib Christi. Jesus hat die Gemeinde mit seinem Leben gekauft. Jesus ist das Haupt der Gemeinde. Er bewahrt und behütet und leitet die Gemeinde Gottes. Die Gemeinde ordnet sich Christus mit grosser Dankbarkeit und Freude unter. Darin gibt es tiefe Beziehung. Diese Beziehung besteht aus Vertrauen. Ein Mann respektiere seine Frau. Eine Frau hilft ihrem Mann mit der Ergänzung. 

Drittens, Männer sollen ihre Frauen lieben. 

 Lesen wir gemeinsam die Verse 25 bis 29: «Ihr Männer, liebt eure Frauen, wie auch Christus die Gemeinde geliebt hat und hat sich selbst für sie dahingegeben, um sie zu heiligen. Er hat sie gereinigt durch das Wasserbad im Wort, damit er für sich die Gemeinde herrlich bereitet, die keinen Flecken oder Runzel oder etwas dergleichen habe, sondern die heilig und untadelig sei. So sollen auch die Männer ihre Frauen lieben wie ihnen eigenen Leib. Wer seine frau liebt, der liebt sich selbst. Denn niemand hat je sein eigenes Fleisch gehasst; sondern er nährt und pflegt es wie auch Christus die Gemeinde.» Die Gemeinde, als Leib Christi, liebt den Herrn als reine Braut. Christus hat die Gemeinde durch sein Blut geheiligt. In Christus soll jeder Ehemann seine Frau von ganzem Herzen lieben. Dies entspricht dem vollkommenen Gehorsam Christi gegenüber Gott. Jesus liebte die Gemeinde so sehr, dass er seinen Leib für sie hingab. Ehemänner sollen ihre Frauen wie ihren eigenen Leib lieben. Diese Liebe muss rein, keusch und heilig sein. Ein Ehemann muss seine Frau so sehr lieben, dass er bereit ist, alles für sie zu opfern. Er muss ihr seine ganze Liebe schenken. So soll die Ehefrau erkennen, dass sie von ihrem Mann geliebt wird. Eine Ehefrau, die sich von ihrem Mann geliebt fühlt, wird sich ihm unterordnen. So wie wir uns Jesus unterordnen können, weil Christus sein Leben für uns hingegeben hat. Deshalb muss der Ehemann alle Verantwortung für seine Frau übernehmen und sie makellos lieben, wie er sich selbst liebt. Zu diesem Zweck muss er sich durch das Blut Christi reinigen und in Heiligkeit bewahren. Wenn er dies tut, wird er von seiner Frau Respekt und Liebe erfahren. 

Viertens, wie das Ehepaar eins ist, so ist die Gemeinde mit Jesus eins. 

  Lesen wir gemeinsam die Verse 31 bis 33: «Denn wir sind Glieder seines Lieben. Darum wird ein Mann Vater und Mutter verlassen und an seiner Frau hängen, und die zwei werden ein Fleisch sein. Dies Geheimnis ist gross; ich deute es aber auf Christus sind ei Gemeinde. Darum auch ihr: ein jeder liebt seiner Frau wie sich selbst, die Frau aber habe Ehrfurcht vor dem Mann.» Ein Mann Vater und Mutter verlassen wird und sich an seine Frau binden und die beiden werden zu einer Einheit. Das ist ein grosses Geheimnis, aber Paulus deutet es als ein Bild für die Einheit von Christus und der Gemeinde. Darum soll jeder Ehemann seine Frau so lieben, wie er sich selbst liebt, und dies die Ehefrau ihren Mann achten und respektieren soll.  

 Die Ehe ist wahrlich ein erstaunliches Geheimnis. Allein schon die Tatsache, dass ein Mann und eine Frau eine Familie gründen, ist ein erstaunliches Geheimnis. Lässt sich dies mit menschlichen Worten beschreiben? Durch die Ehe gehen wir nicht nur eine schöne und gesegnete sexuelle Beziehung ein, sondern erhalten auch kostbare Kinder. Auch dies ist ein erstaunliches Geheimnis, das sich nicht in Worte fassen lässt. Vor allem ist es eine äusserst kostbare und gesegnete Sache, durch unsere Ehe ein heiliges Leben zu führen und Gott zu verherrlichen. Durch die Familie von Abraham und Sara begann die Geschichte der Erlösung. (Mt 1,1-2) Abraham zeugte Isaak, und Isaak zeugte Jakob. Jesus Christus fiel nicht einfach so vom Himmel herab. Selbst als der erste Mensch, Adam, gegen Gott sündigte, zerstörte Gott die Familie nicht, die er mit Eva gegründet hatte. Im Gegenteil, er versprach, durch ihre Nachkommen den Messias zu senden. (1.Mo 3,15) Und diese Verheissung setzte sich, beginnend mit der Familie von Abraham und Sara, bis hin zu Josef und Maria fort. (Mt 1,18) Und Gott sandte durch den Heiligen Geist und durch Maria seinen einzigen Sohn Jesus, nämlich den Erlöser der gesamten Menschheit, in diese Welt. Unsere Familie ist gleichbedeutend mit der Liebe Jesu zur Gemeinde. Wenn ein Mann mit einer Frau eine Familie gründet, ist dies gleichbedeutend mit einem Meilenstein in der heiligen Heilsgeschichte. Wie sehr liebt Jesus doch die Gemeinde! Die Gemeinde ist die heilige Braut Jesu. Die Gemeinde liebt Jesus als ihr Haupt. Jesus beschützt die Gemeinde und setzt sie auf wertvolle Weise ein, um das Reich Gottes auf dieser Erde auszubreiten. So ist es auch mit der Ehe. Durch die Ehe wird der heilige Lebenssamen Gottes in die Familie gesät. Dies ist ein kostbares Geheimnis der Heilsgeschichte Gottes. Aus dieser Perspektive der Heilsgeschichte heraus muss der Ehemann seine Frau lieben. Aus dieser Liebe entsteht eine schöne Beziehung, in der sich die Frau ihrem Mann unterordnet. Dies ist etwas ganz anderes, als wenn Menschen in der Welt einfach jemanden treffen, der zu ihnen passt, und heiraten. Gott hat durch die Ehe von Josef und Maria die Heilsgeschichte vollständig vollendet. Daher gleicht die Gründung einer Familie durch einen Mann und eine Frau der Beziehung, in der Jesus die Gemeinde liebt. Unsere Familie muss daher aus der Perspektive der Erlösung betrachtet werden, die über die rein rechtliche Beziehung hinausgeht, die entsteht, wenn ein Mann eine Frau trifft und eine Familie gründet. Aus dieser Perspektive muss unsere Familie eine heilige Familie sein, und Gott muss der Herr der Familie sein. Nur in einer Familie, in der Gott der Herrscher ist, können Ehepartner die Schwächen und Unzulänglichkeiten des anderen annehmen und miteinander leben. Und so wird sie zu einer gesegneten Familie, die eine zentrale Rolle in der Heilsgeschichte spielt. Genau darin liegt das erstaunliche geistliche Geheimnis, dass ein Mann eine Frau heiratet, so wie Christus die Gemeinde liebt. In dieser Hinsicht ist die geistliche Verantwortung des Mannes in einer Familie enorm gross. Und in dieser Hinsicht ist die Rolle der Ehefrau in einer Familie von grosser Bedeutung. Darin liegt das wunderbare Geheimnis, dass Mann und Frau aus der Perspektive der Heilsgeschichte so eng miteinander verbunden sind wie Christus und die Gemeinde – durch ein Band der Liebe. In diesem Sinne ist die Ehe gleich wie die Gemeinde. Eine Familie ist gleich wie eine Gemeinde. Gott liebt die Ehe und die Gemeinde. Darum ist unsere Eheschliessung mit der Gemeinde identisch. So ist die Ehe heilig, so ist gemeinde heilig. 

 In uns Menschen fliesst aufgrund der Sünde Adams das Blut der Sünde, das uns dazu bringt, Gott abzulehnen und ihm ungehorsam zu sein. Doch Jesus hat uns durch sein hingebungsvolles Leben am Kreuz erlöst. Das kostbare Blut Jesu hat uns von aller Ungerechtigkeit, Sünde und jedem Fluch befreit. Der Herr hat uns neues Leben und das ewige Reich Gottes als Geschenk geschenkt. Und Jesus hat auf dieser Erde die Gemeinde gegründet und sie so geführt, dass sie die heilige Braut des Herrn wird. Christus und die Kirche sind eins. Ebenso sind ein Mann und eine Frau durch die Ehe eins geworden. Im Schöpfungswerk des Herrn ist die Familie zum Kern des Erlösungswerks geworden. Ohne die Familie hätte auch Christus nicht auf diese Erde kommen können. Nun haben wir eine heilige Berufung. Wir müssen inständig darum beten, dass auf dieser Erde heilige Familien gegründet werden. Wir beten darum, dass Gottes Erlösungswerk durch unsere Familien von Generation zu Generation fortgesetzt wird. Der Ehemann soll durch die Heiligkeit Christi eine innige Beziehung zu Gott aufbauen und die Heiligkeit in seinem Leben nicht verlieren. Wir beten darum, dass die Ehefrau als vollkommene Partnerin ihren Mann, das Haupt der Familie, stärkt, seine Unzulänglichkeiten im Glauben ausgleicht und so zu einer gläubigen Person wird, die im Erlösungswerk eingesetzt wird. Unsere Familie gleicht der Gemeinde, der heiligen Braut des Herrn. Wir beten inständig darum, dass wir unsere Familie aufbauen und dass Gott weiterhin ein heiliges Zuhause, die Gemeinde des Herrn, in unserer Mitte errichtet. Möge Gott uns, unsere Familie und unsere Gemeinde reichlich segnen, uns einander in der Furcht Christi unterordnen zu können 

«Dies Geheimnis ist gross, ich deute es aber auf Christus und die Gemeinde. Darum auch ihr: ein jeder liebe seine Frau wie sich selbst; die Frau aber habe Ehrfurcht vor dem Mann.»

Halleluja, Amen.