Der Herr half David, wo immer er hinzog

2. Samuel 8,1-10,19

denn der Herr half David, wo immer er hinzog.

2. Samuel 8,14b

Das ereignisreiche Jahr 2025 neigt sich dem Ende zu. Im Laufe dieses Jahres haben wir viel erlebt. Es gab viele schöne Dinge, aber auch viele schwierige. Manchmal überkam uns in einem dunklen, langen Tunnel die Angst. Wenn wir nichts mehr tun konnten, klammerten wir uns an Gott. Gott gab uns das Beste und half uns, angesichts aller Probleme, Glauben und Geduld zu lernen. Wir haben einander besser verstanden. Wir konnten die tiefe Welt des Glaubens noch intensiver erleben. Gott war auch in lebensbedrohlichen Situationen und Krisen bei uns und rettete uns. Wir preisen Gott, der uns treu bis hierher geführt hat. 

 David wurde zum König von Israel und Juda gesalbt. Gott versprach, Davids Thron für immer zu festigen. Durch Davids Nachkommen sandte Gott Jesus und errichtete das ewige Reich Gottes. Jesus kam auf diese Welt, wurde König des Friedens und regierte über uns. Wenn wir auf das vergangene Jahr zurückblicken, können wir sehen, wie treu Gott uns gegenüber gewesen ist. Das heutige Wort handelt von Davids Blütezeit. David gewann alle Kriege. Denken wir an den Herrn, der auch uns den Sieg geschenkt hat. 

Erstens, Gott hilft David immer.

 Lesen wir gemeinsam Vers 8,1: «Und es begab sich danach, dass David die Philister schlug und sie unterwarf und dass er den Dienstzaum den Philistern aus der Hand nahm.» In der Zeit des Richters wurde Israel von Philister angegriffen. Die Philister schlugen die Israeliten und nahmen die Ernte. Sie bedrohten die Israeliten. Aber David erschlug sie mit dem Nagel zwischen den Augen. Als David floh, erkundete er das gesamte Gebiet von den Philistern und vernichtete dessen Kerngebiet sowie alle wichtigen Militärstädte in der Umgebung. 

 Der unerbittliche Feind sitzt tief in unserem Inneren und quält uns unaufhörlich. Wir dürfen die Macht dieser Sünde nicht ignorieren. Wir müssen die Wurzel dieser Sünde, die uns unerbittlich quält, erkennen und bekämpfen, um sie zu besiegen. Es kann sich um das Gefühl des Versagens oder um eine unbekannte Angst in unserem Herzen handeln. Es kann sich um weltliche Begierden oder die Liebe zum Geld handeln. Es kann sich um einen sehr alten Hass handeln. Wir müssen gegen all das kämpfen. Deshalb müssen wir die Anführer der Sünde besiegen. Nun erkennen wir unsere Feinde, die wir gegen sie kämpfen sollen. Wir brauchen nicht, vor ihnen zu fürchten. Gott hilft uns und schenkt uns einen grossen Sieg. 

David schlug auch Moabiter und nahm sie als Gefangene. Er legte sie auf die Erde und mass zwei volle Schnurlängen ab, um sie zu töten, und eine volle Schnurlänge, um sie am Leben zu lassen. Also wurden die Moabiter David untertan und tributpflichtig gemacht. David liess zwei Drittel seiner moabitischen Gegner hinrichten und verpflichtete die Überlebenden zu Tributzahlungen.  Das mag grausam erscheinen. Im Gegensatz zu anderen Kriegen wird in der Bibel nicht erwähnt, dass David die Gefangenen auf grausame Weise tötete, aber in der jüdischen Überlieferung findet sich Folgendes: Der König von Moab hatte Davids Eltern getötet. Tatsächlich ist Davids Urgrossmutter Ruth. Diese Ruth war eine Moabiterin. Als David vor Saul floh, brachte er seine Eltern zum König von Moab und bat ihn, sie zu beschützen. (1.Sam 22,3) Der König von Moab tötete jedoch seine Eltern. Die jüdische Überlieferung berichtet, dass David ihn aus Rache dafür bestrafte. David gewann einen grossen Sieg seit der israelitischen Geschichte. Dadurch hatte Davids bedeutsamen Eroberungen. 

 Betrachten wir die Vers 3 und 4. David schlug auch Hadad-Eser, den Sohn Rehobs, den König von Zoba, als er hinzog, um seine Macht am Euphratstrom wieder aufzurichten. David nahm von ihnen gefangen tausendsiebenhundert Gespanne und zwanzigtausend Mann Fussvolk und lähmte alle Pferde und behielt hundert übrig. Der Euphratstrom war zur Zeit von Abraham von Gott als nördliche Grenze Israels versprochen worden, aber erst in der Zeit Davids gelangte sein Einfluss bis an diese Region. Als Hadad-Eser, König von Zoba, zum Euphrat zog, griff David ihn an. David behielt auch hunderte Pferde übrig. Er vertraute auf Gott. Er vertraute nicht auf Pferde und seine Macht. Aber die Aramäer von Damaskus kamen Hadad-Eser, dem König von Zoba zu Hilfe. David erschlug von den Aramäern zweiundzwanzigtausend Mann. 

Damaskus war eine Stadt in Aram, südlich von Zoba, die später zur Hauptstadt des vereinigten Königreiches wurde. Als der Einfluss Israels bis in den Norden vordrang, wo die Aramäer leben, verbündeten sie sich gegen David. Die Aramäer aus Damaskus griffen zuerst an, um Hadad-Esel, den König von Zoba, zu unterstützen, doch David schlug sie zurück. Da Damaskus ein Handelszentrum war, erzielte Israel durch diesen Sieg einen grossen wirtschaftlichen Gewinn. Ausserdem stationierte David seine Armee in Damaskus, um zu verhindern, dass sie rebellierten oder sich seiner Herrschaft entzogen. Daher wird gesagt, dass er Statthalter dort einsetzte.

 Gott half David, wo er auch hinzog. David nahm die goldenen Köcher und brachte sie nach Jerusalem. David heiligte die Beute. Er heiligte dem Herrn samt dem Silber und Gold, dass er alle Dinge geheiligt hatte, von allen Völkern, die er unterworfen hatte. 

 Betrachten wir die Verse 13 und 14. Nachdem David auch Edom erobert hatte, stellte er dort Statthalter auf, um das Land zu regieren. Er stellte auch in Damaskus seinen Statthalter auf, und nun auch hier in Edom. Edom lag im heutigen Jordanien. Israel hatte bis zur Thronbesteigung Davids nie Frieden gekannt. Während der Zeit der Richter kamen immer wieder Feinde und Gott hatte Richter gesandt, um das Problem zu lösen, aber immer wieder fielen andere Völker ein. Auch unter König Saul gab es ständig Kriege. Als sie zum ersten Mal in das Land Kanaan kamen, kämpften sie weiter, um das Land zu erobern, aber sie konnten die Kanaaniter nicht vollständig vertreiben. In der Zeit der Richter waren sie durch Feinde von allen Seiten fast vom Untergang bedroht. In der Zeit Samuels und Sauls waren die Philister der Hauptfeind. Wegen der Philister befand sich das Land ständig in einer nationalen Krisensituation.

In der Zeit Davids kam zum ersten Mal Frieden. Mit seiner mächtigen Kraft unterwarf er alle anderen Länder und schuf Frieden. Was steht dort als Grund für Davids Sieg in all diesen Kämpfen? Weil David stark war? Nein. «Wo immer David hinzog, gab ihm der Herr den Sieg» (6b). «Wo immer David hinzog, gab ihm der Herr den Sieg» (14b). Wir müssen darüber nachdenken. Gottes Sieg zeigte sich durch Davids Kämpfe. Der Sieg wurde eindeutig von Gott geschenkt. Aber schauen Sie genau hin. Was steht dort? «Wo immer David hinzog.» Gott schenkte ihm den Sieg nicht, während David nirgendwo hinging, sondern im Königspalast gut ass, gut lebte und sich vergnügte. David ging hinaus. Er kämpfte. Und Gott schenkte ihm den Sieg. Gott liess David überall, wo er hinkam, siegreich sein. Jedes Mal kamen seine Feinde heraus, ergaben sich David und brachten ihm Gold, Silber und Tribute dar. Gott errichtete das Haus Davids, und David brachte Gott jedes Mal, wenn er siegreich war, alles, was er gesammelt hatte, als Opfergabe dar. Es war ein Dankesopfer an Gott, der ihm den Sieg in den Kriegen, die er geführt hatte, geschenkt hatte. Das hiess, David war sich vollkommen bewusst, dass sein Sieg im Krieg nicht auf seine eigene Kraft, seine starke Militärmacht oder seine hervorragenden Taktiken zurückzuführen war, sondern auf Gottes Gnade und Hilfe. Menschen neigen dazu, in guten Zeiten hochmütig zu werden. In Zeiten des Wohlstands vergisst man leicht Gott. David war jedoch nicht so.

 Lesen wir gemeinsam Vers 15: «So war David König über ganz Israel, und er schaffte Recht und Gerechtigkeit seinem ganzen Volk.» Viele Menschen, die den Thron bestiegen, wurden wie König Saul hochmütig, verdorben und verloren ihre ursprüngliche Bescheidenheit. Deshalb regierte König Saul das Land nicht nach Gottes Willen, sondern nach seinem eigenen Willen und wurde schliesslich durch Gottes Zorn vernichtet. David jedoch war anders. Er handelte gegenüber allen Menschen gerecht und rechtschaffen. Da David, der höchste König Israels, gerecht und rechtschaffen handelte, kam das ganze Land unter seinen guten Einfluss und entwickelte sich allmählich zu einem gerechten und rechtschaffenen Land. 

Zweitens, David erinnert sich an die Freundschaft mit Jonatan. 

 Das Königreich Davids erlebte wahrhaftig eine Blütezeit. David unterwarf die Länder, die eine Bedrohung im Osten, Westen, Süden und Norden darstellen, und erhielt von ihnen zahlreiche Tributzahlungen. Das staatliche System wurde normalisiert und stabilisiert. Alles war reichlich vorhanden, und das Volk genoss Frieden. In diesem Moment hätte David leicht mit seinen erstaunlichen Errungenschaften prahlen können. Aber an wen dachte David damals?

 Lesen wir gemeinsam Vers 9,1: «Und David sprach: Ist noch jemand übrig geblieben von dem Hause Sauls, dass ich Barmherzigkeit an ihm tue um Jonatans willen?» In der Blütezeit vergass er nicht seinen Freund Jonatan. Er erinnerte sich an Jonatan, der für ihn getan hatte. Jonatan war ein Sohn Sauls. Als Saul David töten wollte, wurde David von Jonatan verteidigt, weil er wusste, dass David keine Schuld hatte. Jonatan wusste sogar, dass David nach seinem Vater ein König über Israel werden würde. Er bewahrte David vor der Lebensgefahr. Er liess David weit und weit von seinem Vater fliehen. Er schloss einen Bund mit David, dass David die Nachkommen von Jonatan bewahren und behüten sollte. (1.Sam 20,15-17) Jonatan liess David schwören bei seiner Liebe zu ihm; denn er hatte ihn so lieb wie sein eigenes Leben. Als Jonatan in den Schlachten starb, trauerte David um ihn: «Es tut mir leid um dich, mein Bruder Jonatan, ich habe grosse Freude und Wonne an dir gehabt; deine Liebe ist mir wundersamer gewesen, als Frauenliebe ist.» (2.Sam 1,26) Jonatan war tot, aber das Versprechen, das er ihm gegeben hatte, und ihre Freundschaft lebten noch immer in seinem Herzen weiter. David fand schliesslich Jonatans Sohn. 

 Er hiess Mefi-Bochet und war lahm an den Füssen. David rief ihn zu sich sprach zu ihm: «Fürchte dich nicht, denn ich will Barmherzigkeit an dir tun um deines Vaters Jonatan willen und will dir das ganze Ackerland deines Vaters Saul zurückgeben; du aber sollst täglich an meinem Tisch essen. Er aber fiel nieder und sprach. Wer bin ich, dein Knecht, dass du dich wendest zu einem toten Hund, wie ich es bin?» (2.Sam 9,7-8) David erlaubte auch, dass Mefi-Bochet täglich mit ihm ass. Darum lebte Mefi-Bochet in Jerusalem. David fand Mefi-Bochet, den Sohn Jonatans, und erwies ihm Gnade. Aber aufgrund der Umstände war Mefi-Bochet nicht in einer Position, Davids Gunst zu verdienen. Er war der Enkel von Saul, Davids Feind, und hatte sich vor David versteckt gehalten. Dennoch erwies David ihm grosse Gnade, indem er ihm sein Vermögen zurückgab und seinen Ruf wiederherstellte. Das war möglich, weil David sich der Gnade Gottes tief bewusst war und weil er sich an die Liebe Jonatans erinnerte. David war kein Mensch, der Gnade vergass. Er war kein undankbarer Mensch. Er war ein Mensch, der wusste, wie man Gnade zurückzahlt. Deshalb wurde er zu einem Menschen nach dem Herzen Gottes. David vergass nicht die Güte von Jonatan. Er hielt seine Verheissung mit Jonatan. In seiner politischen Lage war er auch sehr stabil. Er hatte keine Sorge vor den Nachkommen Jonatans. Er wollte sich um den gelähmten Mefi-Boschet wie seinen leiblichen Sohn kümmern. 

 Die Liebe Gottes ist wie diese. In der Zeit Noahs, als die Welt sich gegen Gott auflehnte, dachte Gott an Noah und seine Familie. Er rettete diese Familie, die keinerlei Verdienste hatte, vor der Sintflut und schuf eine neue Geschichte des Lebens. 

 Wir waren wegen unserer Sünden und Verfehlungen dem Tod geweiht und hatten keine Hoffnung mehr. Wir waren geistige Krüppel, die aus eigener Kraft nicht wieder aufstehen und gehen konnten und nur so leben konnten. Aber Jesus kam zu uns, heilte uns mit Demut und Liebe und rettete uns aus all unseren Leiden und Schwierigkeiten. Er machte uns zu Kindern Gottes und Erben des Reiches Gottes. Diese Gnade haben wir empfangen. Worüber sollten wir am Ende dieses Jahres nachdenken? Wir sollten über die wunderbaren Dinge nachdenken, die Gott für uns getan hat, und den Menschen helfen, denen wir helfen können. 

 Lesen wir gemeinsam die Verse 10, 1 und 2: «Und es begab sich danach, dass der König der Ammoniter starb, und sein Sohn Hanun wurde König an seiner statt. Da sprach David: ich will Hanun, dem Sohn des Nahasch, Barmherzigkeit erweisen, wie sein Vater mir Barmherzigkeit erweisen hat. Und David sandte hin und liess ihn trösten durch seine Knechte über seinen Vater. Da nun die Knechte Davids ins Land der Ammoniter kamen,» David vergalt die Güte vom ammonitischen König Nahasch zu seinem Sohn Hanun, als der ammonitische König Nahasch starb. David vergass die ihm erwiesene Gnade nicht. Um sich dafür zu revanchieren, sandte er eine Trauerdelegation zu Hanun. Doch Hanuns Diener behaupteten, David habe ihnen Spione geschickt, rasierten ihnen die Bärte ab und schickten sie zu David zurück. Davids Trauerdelegation wurde schwer gedemütigt und beschämt. David befahl ihnen, in Jericho zu bleiben, bis ihre Bärte wieder nachgewachsen waren. Als die Ammoniter erfuhren, dass David sie angreifen würde, kämpften sie gemeinsam mit den Aramäern gegen ihn. Hätte Hanun die gnädige Beziehung zwischen seinem Vater Nahasch und David gekannt, hätte er sich über die Gnade Davids gefreut. 

Wer die Gnade nicht kennt, lebt ein törichtes Leben, in dem man die Gnade aus Misstrauen und Missverständnissen ablehnt. Misstrauen erzeugt Angst, und Angst führt zu Konflikten und Kämpfen. Die Gnade anzunehmen, dankbar zu sein und sie mit Dankbarkeit zu erwidern, ist der Weg zu Frieden und Glück. Die Ammoniter wussten, dass David sie hasste, und wollten gegen ihn kämpfen. Sie zogen die Aramäer in einen ungerechtfertigten Krieg hinein. David hatte keine Lust, gegen die Ammoniter zu kämpfen, aber er musste für sein Volk und die Städte Gottes kämpfen.

 Davids Helden Joab und Abischai zogen aus, um gegen sie zu kämpfen. Als die Ammoniter sahen, dass die Aramäer flohen, verloren sie den Kampfeswillen und flohen ebenfalls. Die Aramäer wurden von David besiegt, schlossen Frieden und stellten sich nie wieder auf die Seite der Ammoniter. Die Ammoniter, die Davids Gnade abgelehnt hatten und in einen sinnlosen Krieg gezogen waren, konnten nicht einmal richtig kämpfen und wurden besiegt. Auch die Aramäer, die sich mit den Ammonitern verbündet hatten, erlitten eine klägliche Niederlage. Nur ein Leben, in dem man die Gnade Gottes mit reinem und freudigem Herzen annimmt, ist ein Leben voller Sieg und Ruhm. 

 Wenn wir heute über das Wort Gottes nachdenken, was kommt uns dann zum Schluss dieses Jahres in den Sinn? Wir alle haben im vergangenen Jahr mit der von Gott gegebenen Mission fleissig den geistlichen Kampf geführt. Manchmal war es schwer, manchmal überwältigend, und manchmal sind wir zusammengebrochen und haben geweint. Aber Gott hat uns nicht aufgegeben und uns in allen geistlichen Kämpfen den Sieg geschenkt. Eine Schwester wurde vor einer grossen Operation von ihrer Firma entlassen. Aber sie liess sich nicht entmutigen und betete. Mit Gottes Hilfe verlief die Operation perfekt, und als sie während ihrer Genesungszeit auf Krücken zum Vorstellungsgespräch ging, schenkte Gott ihr wie durch ein Wunder ihren derzeitigen Arbeitsplatz. Am Jahresende spendete diese Schwester mit unendlicher Dankbarkeit und Lobpreis Gott eine grosse Opfergabe für die Weltmission. Eine andere Schwester wurde von Kopf bis Fuss mit verschiedenen Krankheiten diagnostiziert. Zunächst war sie völlig verzweifelt. Aber jeden Morgen las sie intensiv in der Bibel, betete und verbrachte Zeit in tiefer Gemeinschaft mit Gott. In ihrem schwachen Körper pflegte sie eine tiefere Liebesbeziehung zu Gott. Derzeit studiert sie ohne Probleme und überwindet ihre körperliche Schwäche, indem sie verschiedene Sportarten ausübt. Eine Missionarin hat Gottes Gnade empfangen und liest seit einem Jahr jeden Monat einmal die Bibel durch. Ihr geistlicher Kampf hat uns sehr herausgefordert und inspiriert. Anfang dieses Jahres hatten wir wegen der Miete für dieses Gemeinde-Zentrum und dem Lärm der Bewohnerin grosse Schwierigkeiten. Aber wir beteten still. Wir suchten Gottes Willen und beteten wie immer hier. Gott hat uns am Ende des Jahres mit erstaunlicher Gnade gesegnet, sodass wir wie gewohnt helfen konnten, wo Hilfe überall in der Welt nötig war, und angesichts des Gemeinde-Kontostands, der keinen Mangel aufwies, konnten wir nicht umhin, Gottes Gnade zu preisen. Gott hat auch eine ruhige Bewohnerin geschickt. Darum können wir jeden Tag ruhig das Gemeinde-Zentrum benutzen. Wir haben nichts Besonderes getan, sondern haben jeden Tag gebetet, unsere Andachtsstunde miteinander geteilt und das Wort Gottes verkündet. Wenn wir auf das vergangene Jahr zurückblicken, können wir sehen, dass Gott uns trotz vieler Angriffe Satans einen grossen Sieg geschenkt hat. Wir preisen Gott, der uns seine endlose Güte, himmlische Gnade und persönlichen Sieg im Geist geschenkt hat. Wir danken Gott, der uns das Jahr 2025 geholfen hat, wo wir immer einen guten geistlichen Kampf gekämpft haben.  Möge Gott uns auch 2026 reichlich segnen, dass Gott uns im Missionsfeld helfen wird, wo immer wir hinziehen. 

«denn der Herr half David, wo immer er hinzog.»

Halleluja, Amen.