Grosse Freude für alles Volk

Lukas 2,1-20

Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch grosse Freude, die allem Volk widerfahren wird;

Lukas 2,10

Frohe Weihnachten! Wir feiern jedes Jahr ein wunderschönes Weihnachtsfest. Auch im heissen Afrika wird Weihnachten gefeiert. Auch in muslimischen Ländern freut man sich über Weihnachten. Auch in sozialistischen Ländern freut man sich über Weihnachten. Auch in Nordkorea feiern versteckte Christen die Geburt des Herrn. Für die Armen und Schwachen ist die Freude über Weihnachten grösser als alles andere. Auch unsere Brüder und Schwestern aus der geliebten Ukraine freuen sich über Weihnachten, obwohl sie sich im Krieg befinden. Sowohl in Moskau als auch in Kiew wird die Geburt unseres Herrn gefeiert. Selbst mitten im Krieg feiern alle Völker Weihnachten. Unser Herr ist der Erlöser. Die Geburt Jesu ist für uns alle eine grosse Freude. Denn er ist unsere Hoffnung und unser Friede. Möge die ganze Menschheit in Jesus wahren Frieden finden. Heute wurde Jesus in unseren Herzen geboren. Sind wir wirklich bereit, die Geburt Jesu zu feiern und ihn anzubeten? Erleben wir die Geburt des Herrn heute wirklich lebendig und geben wir sie weiter? Lasst uns heute die Weihnachtsbotschaft, die Lukas uns überbringt, miteinander teilen. 

 Lesen wir gemeinsam die Verse 1 bis 3: «Es begab sich aber zu der Zeit, dass ein Gebot von dem Kaiser Augustus ausging, dass alle Welt geschätzt würde. Und diese Schätzung war die allererste und geschah zur Zeit, das Quirinius Statthalter in Syrien war. Und jedermann ging, dass er sich schätzen liesse, ein jeglicher in seiner Stadt.» Die Römer hatten ein grosses Imperium. Israel war unter ihrer Herrschaft. Kaiser Augustus war der erste römische Kaiser. Ursprünglich hiess er Gaius Octavius. Octavius sprach bei seiner Amtseinführung versammelten Menge mit grossspurigen Worten: «Der Boden, auf dem ihr jetzt steht, wird bald vollständig aus Marmor sein.» Er beherrschte die römische Welt von 27 v.Chr. bis 14 n.Chr. Ungewöhnlicherweise war das römische Reich während seiner Herrschaft sehr friedlich. Durch gross angelegte Tiefbau- und Bauprojekte verwandelte er Rom, wie versprochen, von Lehm zu Marmor. Während seiner 41-jährigen Herrschaft genoss Rom einen beispiellosen Frieden. Dieser Frieden hielt ganze 200 Jahre lang an, weshalb Historiker ihn als Pax Romana auf Deutsch Römischer Frieden bezeichneten. Er befahl, alle Völker zu schätzen, um mehr Steuern einzusammeln, damit wollte er mehr Soldaten rekrutieren. 

 Alle Menschen sollten seinem Befehl, dieser Volkszählung, nicht widerstehen. Josef sollte auch in seine Heimatstadt zurückkehren, um sich dort eintragen zu lassen.  

 Um sich für die Zählung eintragen zu lassen, könnte Josef allein nach seiner Heimatstadt zurückkehren. Er müsste Galiläa verlassen und nach Bethlehem gehen. Aber er konnte Maria nicht im Stich lassen. Maria war unverheiratet schwanger geworden. Sie war immer noch in Gefahr, von den Menschen gesteinigt zu werden. Josef war verantwortungsvoll. Sein Charakter war sehr liebevoll und sanftmütig. Er kümmerte sich um Maria in jeder Lage. Er ging mit Maria nach Bethlehem zusammen. 

 Die Reise nach Bethlehem war für Josef und Maria nicht einfach. Aber sie sollten nach Bethlehem hingehen. Sie wussten nicht von der Bibel. Aber Gott gebrauchte auch den römischen Kaiser für seine Erlösung. In Micha 5,1 spricht Gott über seiner Verheissung: «Und du, Bethlehem Efrata, die du klein bist unter den Tausenden in Juda, aus dir soll mir der kommen, der in Israel Herr sei, dessen Ausgang von Anfang und von Ewigkeit her gewesen ist.» Gott hatte schon versprochen, dass der Herrscher in Bethlehem kommen würde. Der Herr war Jesus, der Erretter und Heiland. Zu der Zeit Gottes war seine Verheissung erfüllt. Das war Gottes Zeitplan für die Erlösung. Der römische Kaiser war sehr mächtig. Aber Gott gebrauchte auch den Befehl des römischen Kaisers, um seine Verheissung zu erfüllen. 

 Lesen wir gemeinsam Vers 7: «Und sie gebar ihren ersten Sohn und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in einer Krippe, denn sie hatten sonst keinen Raum in der Herberge.» Maria erreichte mit Josef Bethlehem. Leider setzten grosse Geburtswehen ein. Aber sie fanden keine gute Unterkunft in Bethlehem zur Geburt. Josef führte seine Frau in einen Stall. Dort gab es keine Wärme und gute Laune. Wie konnte sie in dieser Umgebung ein Baby zur Welt bringen? Eine Wehe der Geburt ist unvorstellbar. Lasst uns die Perspektive Marias einnehmen. Welche Gefühle hatte sie im Stall? Maria war eine namenlose Frau. Sie war jung und sogar Jungfrau und war schon mit Josef verlobt. (Mt 1,18) Sie träumte von einer süssen Familie mit Josef. An irgendeinem Tag erschien der Engel Gabriel zu Maria und kündigte ihr an, dass sie den Messias in die Welt bringen würde. Der Engel sagte zu ihr: «Fürchte dich nicht, Maria! Du hast Gnade bei Gott gefunden. Siehe, du wirst schwanger werden und einen Sohn gebären, dem sollst du den Namen Jesus geben. Der wird gross sein und Sohn des Höchsten genannt werden; und Gott der Herr wird ihm den Thron seines Vaters David geben, und er wird König sein über das Haus Jakob in Ewigkeit, und sein Reich wird kein Ende haben.» (Lk 1, 30-33) Was für eine wunderbare, erschreckliche, unglaubliche und gesegnete Ankündigung des Messias war dies für eine namenlose Frau, Maria? 

 Würde Maria den erwarteten Messias in die Welt bringen? War sie nicht sicher eine gesegnete Frau in der Geschichte der Welt? Die Ankündigung des Engel Gabriels war eine grosse Freude und ein grosses Privileg. Sie gehorchte dem Wort Gottes, obwohl sie eine grosse Gefahr hätte. Endlich gebar sie ein Baby im Stall. Sie wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe. Was für ein Stall war es? Ein Baby, ein König, ein Messias war in einer Krippe des Tiers. Ein König müsste in einer prächtingen Herberge in Bethlehem geboren werden. Mindestes in einem Airbnb müsste der Messias geboren werden. Maria sprach kein Wort. Sie hatte nicht erwartet, dass sie den Messias im Stall gebären würde. Vielleicht dachte sie, wie sie einen König im Stall gebären könnte. Hatte sie keine menschlichen Gedanken im Herzen? Hatte Maria sich diese Lage vorstellen können? Wir wissen nicht, welche Gedanken Maria bei der Geburt des Messias im Stall hatte. Aber Maria war auch ein Mensch, eine leibliche Mutter. Als menschliche Mutter hätte sie vielleicht ein hartes und unerträgliches Herz. Wir wissen, dass es keine Mutter in der Welt gibt, die ihr Kind im Stall gebären will. Auf jeden Fall ertrug Maria diese unmenschliche Lage im Schweigen. Das Schweigen von Maria musste sie in der Tat bis zum Kreuzestod ihres Sohnes ertragen. Sie hörte von der Verheissung des Engels und gehorchte dem Wort Gottes. Leider besuchte der Engel Gabriel sie nicht in ihrer Wehezeit. Als Mutter des Messias musste sie viele Schmerzen in Schweigen ertragen. Darum sagte ein Mann namens Simeon in Lukasevangelium 1, 35 über die Schmerzen von Maria: «und auch durch deine Seele wird ein Schwert dringen.» Marias Herzschmerzen waren auch gross. Aber sie trug die Last als die Mutter des Messias schmerzhaft bis zum Ende. Gott gebrauchte eben auch die schlimme Lage für die Erfüllung seines Wortes. Unter allen Umständen sollen wir nach Gottes Wille suchen.

 Aber in dieser Nacht waren Hirten in derselben Gegend auf dem Felde bei den Hürden. Sie hüteten des Nachts ihre Herde. Des Herrn Engel trat zu ihnen und die Klarheit des Herrn leuchtete um sie; und sie fürchteten sich sehr. Die armen Hirten hörten auf die Stimme der Engel. Sie fürchteten sich sehr vor dem hellen, klaren Licht. 

 Welche Botschaft verkündigte der Engel ihnen? Lesen wir gemeinsam die Verse 10 und 11: «Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch grosse Freude; die allem Volk widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids.» Die Hirten waren auf dem Feld in der Nacht. Plötzlich erschien ein Engel des Herrn in ihrer Mitte. Die Hirten erschraken, aber der Engel beruhigte sie. Der Engel brachte eine grosse Freude für alle Menschen. Der Retter – ja, Christus, der Herr – ist heute Nacht in Bethlehem, der Stadt Davids, geboren worden! 

 Das grösste Ereignis der Geschichte hatte gerade stattgefunden. Der Christus war geboren! Die Juden hatten seit Jahrhunderten auf diesen Augenblick gewartet und jetzt wurde die Neuigkeit gerade bescheidenen, armen Hirten als Erstes verkündet. Aber diese Freude war gültig für alle Menschen, alle Völker und alle Nationen. Nicht nur die Juden, sondern auch alle Arten von Menschen bekamen diese grosse Freude. 

 Aber heute verkündete uns ein Engel: «Ich verkündige euch grosse Freude, die allem Volk widerfahren wird.» Es gibt keine gute Nachricht auf der Welt, die alle Menschen, alle Nationen, alle Ethnien erfreut. Was für den einen eine gute Nachricht ist, kann für den anderen eine traurige Nachricht sein. Es gibt keine gute Nachricht in der Welt, die allen Menschen Freude bringt. Aber heute sagt ein Engel, dass er eine gute Nachricht von grosser Freude für alle Menschen aller Hautfarben bringt. Es ist eine gute Nachricht für Muslime. Es ist eine gute Nachricht für Konfuzianer. Es ist eine gute Nachricht für Buddhisten. Es ist eine gute Nachricht für Agnostiker und Atheisten. Es ist eine gute Nachricht für Ukrainer und Russen und zwischen Thailand und Kambodscha im Krieg. Es ist eine gute Nachricht für Schweizer und Koreaner, für EU-Bürger und Nicht-EU-Bürger, ohne jede Diskriminierung. Wer heute im Fitnessstudio trainiert oder im Krankenhaus liegt und dem Tod ins Auge sieht, kann sich über die Geburt des Herrn sehr freuen. Es ist eine gute Nachricht für Universitätsstudenten und Primarschulkinder, für Arme und Reiche, für Arbeitslose und Unternehmer, ohne Ausnahme. Wo sonst auf der Welt gibt es eine so gute Nachricht? Christus, unser Retter, ist allen, die heute hier sind, geboren worden. Preiset Gott für diese wunderbare und grosse Freude.

 Die Geburt Jesu veränderte die Geschichte. Alle Menschen sollen zwischen AD und BC, nämlich vor Chr, nach Chr, leben. Bevor Jesus in die Welt gekommen war, war die Welt so dunkel. In dieser dunklen Welt gab es nur Finsternis. Alle Menschen lebten in der Sünde und in der Verdammnis Gottes. Das Gericht Gottes war ihr Schicksal und ihr Ende des Lebens. Sie waren total getrennt von Gott und die Feinde Gottes und die Kinder der Finsternis. Darin gab es keine Hoffnung und kein Leben. Alle Menschen hatten gesündigt und sollten einmal sterben. Hebräer 9,27: «Und wie den Menschen bestimmt ist, einmal zu sterben, danach aber das Gericht.» Doch das Leben eines Menschen war das kostbarste. Gott erbarmte sich über die Menschheit. Die Menschen waren im Schatten des Todes und in der Sünde. Sie hatten keine Macht, aus dem Schatten des Todes und der Sünde herauszukommen. Der Geschichte-Gott besuchte uns in der Menschengestalt, als wir schon in der Sünde waren (Röm 10,8). Mit der Macht der Menschen können die Menschen nicht ihr Schicksal verändern. Ihr verdammtes Leben konnte sie nicht vermeiden. Nur das Gericht Gottes und nur die Verdammnis Gottes liegen vor ihnen und vor ihrem Leben. Darum versprach Gott mit den Menschen. Er kam in die Geschichte der sündigen, hoffnungslosen Menschheit, indem er seinen Sohn Jesus in die Welt gesandt hat. Er hielt seine Verheissung mit Abraham. Seine Verheissung war schon im Sündenfall Adams im Garten Eden angefangen (1.Mo 3,15). Seine Verheissung wurde nicht ignoriert, niemals vernichtet, niemals vergessen.  

 Er hat seine Verheissung erfüllt. Seine Verheissung ist immer wahr und wahrhaftig. Gott gebraucht alle Menschen als Werkzeuge für seine Erlösung. Er hat eine grosse Freude verkündigt, die allen Menschen widerfahren wird. Der Heiland ist geboren. Er ist in einer Futterkrippe im stinkenden Stall geboren. 

 Gott gab den Hirten ein Zeichen: «Und das habt zum Zeichen: Ihr werdet finden das Kind in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen.» (V.12) Der Heiland war als Baby in die Welt gekommen. Dieses Baby lag in der Futterkrippe im Stall. Aber das war das Zeichen. Ein König lag nicht im Palast in Jerusalem. Er war in einer stinkenden Krippe in der kleinen Stadt, Bethlehem, geboren. Er war kein Supermann. Er war kein römischer König. Er war kein Wunderkind. Er war keine Legende. Er war nur ein Baby. Dieses Baby war nur ein Mensch wie jedes andere. Er hatte die gleiche Haut wie wir. Er hatte die gleichen Augen und Nase und Ohren. Der Heiland war als Baby geboren. Er war so schwach. Er war so armselig. Er war unbewaffnet. Er war nur ein Mensch. Aber er war Gott selber. Wie können wir dieses grosse Ereignis Gottes annehmen? Wie können wir uns diese Geschichte vorstellen? Wenn möglich ist, will man in den guten Umständen leben und ein bequemes Leben führen und eine grosse Macht in der Welt besitzen. Aber unser Heiland war kein Schwert in der Hand. Er war so demütig, ruhig und friedlich. In ihm gab es nur Friede, Demut und Liebe. In seiner Demut und seiner Liebe können wir heute leben und ein neues Leben bekommen. Seine Demut und seine grosse Barmherzigkeit heilen alle sündenkranken Menschen und befreien sie von aller Verdammnis und dem Zorn Gottes und dem Gericht Gottes.

 Die himmlischen Heerscharen priesen Gott: «Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens.» (V14) In Jesus Christus können alle Menschen die Freiheit aus der Sünde und den Tod bekommen und den Frieden Gottes geniessen. Wenn man Jesus als Heiland annehmen würde, würde man diese grosse Freude erfahren und in Jesus die wahre Wiederherstellung mit Gott bekommen. Jesu Demut war Ehre für Gott, weil Gottes Erlöser in die Welt gekommen ist. 

cDie Hirten gingen nach Bethlehem. Sie kamen eilend und fanden beide, Maria und Josef, dazu das Kind in der Krippe liegen. Sie berichteten alle, die sie von Engel erfuhren. Vers 19: «Maria aber behielt alle diese Worte und bewegte sie in ihrem Herzen.» Als Mutter des Messias war Maria sicher, dass sie wirklich den versprochenen Messias in die Welt gebracht hatte. Durch die Nachricht von Hirten wurde sie auch beruhigt und hatte eine Gewissheit, dass dieses Baby wirklich der Messias war. Sie hielt an das Wort Gottes im schweigenden Herzen fest. Seither war ihr Herz niemals geteilt. Sie hatte keinen Zweifel an der Ankündigung des Engels, dass sie wirklich den versprochenen Messias zur Welt gebracht hatte. 

 Zu Weihnachten freuen wir uns auch über dieses Zeichen, dass unser Heiland in der Futterkrippe geboren ist. Er will immer mit uns sein. Er will mit uns zusammen sein. Er will seine Liebe, seine Gnade und seine Barmherzigkeit für uns erweisen. Die Demut Jesu und die Liebe Jesu veränderten uns und die Welt. 

 Nicht die Macht und Herrschaft von Kaiser können die Menschen verändern und erretten, sondern Jesu Krippe und sein Kreuz. Jesus hat sich erniedrigt und ist am Kreuz gestorben. Durch seine Hingabe ist die Welt gerettet worden. Aber die Menschen suchen Zeichen von Kaiser, statt Jesu Krippe und seinem Kreuz. Darum hat man kaum Interesse an Jesus, keine wahre Freude. Man sucht Freude, mehr zu haben, viel zu gewinnen, aber nicht die wahre Freude, mehr hinzugeben und viel zu geben, anderen zu dienen. Wir wollen nicht den Befehl des Kaisers. Wir können nicht zu ihm kommen. Aber unser Retter ist in der Krippe im Stall geboren. Darum können wir heute zu ihm kommen und ihn anbeten. Jesus ist so demütig, alle Arten von Menschen zu empfangen.  Der Römische Friede hat 200-250 Jahre gedauert, aber Jesu Herrschaft bleibt für ewig. Weltliche Ehre liegen in der politischen Macht und im Mammon. Menschen in der Welt, Ehre durch höhere Stellung, wobei man alles selbst bestimmen kann.  Aber Gottes Ehre liegt in der Demut. Der allmächtige Gott hat alles für die sündigen Menschen hingeben können und ist als Baby in Windeln gewickelt gekommen und in der Krippe liegend. Darin hat er seine Allmacht. 

 Heute ist unser Heiland geboren. Unser Heiland ist unter dem mächtigen römischen Kaiser geboren. Herodes der Grosse hat ihn beseitigen wollen. Die religiösen Führer haben ihn umbringen wollen. Der Satan wollte ihn hindern, am Kreuz zu sterben. Aber unser Heiland hat Gottes Willen mit dem Tod am Kreuz als Lamm Gottes gehorcht und ist vom Tod am dritten Tage auferweckt worden. Er wird sicher wieder in die Welt kommen. Sein Kommen ist eine grosse Freude für uns. Wir preisen ihn. Er bleibt unter uns. Er herrscht über uns mit Frieden. Lasst uns unseren Herrn, unseren Heiland sehen und ihn in der Futterkrippe im Stall anbeten und von ihm in die Welt erzählen, weil der Heiland heute in der Welt geboren ist. Unsere Freude hat ihren Ursprung in Jesus. Diese frohe Botschaft spiegelt sich vollständig in unserem Leben wider. Das ist das Zeichen, das in uns ist. Wir sehen dieses Zeichen in eurer Demut. Wir sehen dieses Zeichen in eurer Hingabe. Wir sehen dieses Zeichen in eurem Dienst. Ich bete darum, dass diese Weihnachtsfreude in eurem Leben vollständig zum Zeichen Gottes wird und so das Evangeliums in der Welt bezeigt wird. Möge Gott uns segnen, dass wir zu Weihnachten vor dem neugeborenen Jesus Christus in unserem Herzen annehmen und demütig ihn anbeten und ihn mit grosser Freude preisen.  

«Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch grosse Freude, die allem Volk widerfahren wird;» 

Halleluja, Amen.