2.Korinther 5,11-21
So sind wir nun Botschafter an Christi statt, denn Gott ermahnt durch uns, so bitten wir nun an Christi statt: Lasst euch versöhnen mit Gott!»
2. Korinther 5,20
Hallo, frohen, gesegneten Adventssonntag. Wir freuen uns sehr darüber, heute auf das Kommen Jesu durch den zweiten Adventsgottesdienst zusammen zu feiern. Am letzten Sonntag haben wir den ersten Adventsgottesdienst durch 2.Samuel 7 gefeiert. Dadurch haben wir auf Jesus mit grosser Freude und Dankbarkeit gewartet. Erstens, Gott ist durch Jesus mit uns. Gott ist Immanuel. Zweitens, Gott hat seinen Bund durch Jesus erfüllt. Drittens, Gottes Segen ist durch Jesus zu uns und zur nächsten Generation gekommen.
Heute wollen wir über das Kommen von Jesus durch heutigen Text zusammen nachdenken.
Erstens, wir haben die Liebe Gottes durch Jesus kennengelernt.
Zweitens, wir sind neue Kreaturen durch Jesus geworden.
Drittens, wir haben die wahre Gerechtigkeit durch Jesus kennengelernt.
Die Stadt Bern ist eine Stadt der Botschaften. Wie viele Botschaften gibt es in Bern? Von den 152 Botschaften in der Schweiz befinden sich 91 in Bern. Schweizweit gibt es 184 Berufs- und Honorarkonsulate, davon befinden sich drei in Bern. Meistens stationieren in Kirchenfeld, Brunnadern, Elfenau, und Muri bei Bern. Diese Zahl ist unglaublich, so viele in dieser kleinen Schweiz. Jeder Botschafter, jede Botschafterin vertreten ihr eigenes Land. Sie sind sehr stolz auf ihr Amt und ihre Tätigkeit in der Schweiz. Bern ist eine wichtige Stadt in diesem Sinne. Wir sind auch stolz, in dieser Stadt mit ihnen zusammen zu wohnen. Wir sind auch die himmlischen Botschafter*innen in dieser Welt. Gott hat uns als Botschafter*innen in diese Welt gesandt. Wir haben heute dieses kostbare Amt durch Jesus bekommen. Was sollen wir als Botschafter*innen in dieser Welt machen? Was für Botschafter*innen sind wir? Was haben wir erkannt?
Erstens, wir haben die Liebe Gottes durch Jesus kennengelernt.
Lesen wir gemeinsam die Verse 11 bis 13: «Weil wir nun wissen, dass der Herr zu fürchten ist, suchen wir Menschen zu gewinnen; aber vor Gott sind wir offenbar Ich hoffe aber, dass wir auch vor eurem Gewissen offenbar sind. Damit empfehlen wir uns nicht abermals bei euch, sondern geben euch Anlass, euch unser zu rühmen, damit ihr etwas habt gegen die, die sich des Äusseren rühmen und nicht des Herzens. Denn wenn wir ausser uns waren, so war es für Gott, sind wir aber besonnen, so sind wir’s für euch.» Paulus war nach der Bekehrung ein harter Arbeiter für das Evangelium. Er hat einmal bekannt, dass wenn er nicht das Evangelium predigen würde, werde er von Gott verflucht. In 1.Korinther 9,16b: «Und wehe mir, wenn ich das Evangelium nicht predigte!» Er erkannte, wie Gott die verlorenen Menschen zur Errettung bringen möchte. Er hatte das Herz Gottes anzuziehen. Er dachte an das Gericht Gottes. Alle Menschen werden vor Gottes Gerichtssaal stehen und der Rechenschaft gezogen werden.
Nach der Berufung Gottes hatte er treu der Erlösung der Welt gedient. Gott wusste, dass er dafür aufrichtig war. Als Knecht Gottes schämte er sich nicht vor denen, die sich des Äusseres rühmen wollen. Er predigte die gute Botschaft nicht für Geld und Ansehen. Der Mittelpunkt seiner Predigt war immer Jesus Christus, nämlich das Kreuz Jesu und die Auferstehung Jesu. Alles, was Paulus tat, geschah zur Ehre Gottes. Er fürchtete den Herrn, der alle Menschen im Gericht nach ihren Taten richten würde. Das war Gottes Gericht. Das bedeutete nicht, dass er das Gericht Gottes fürchtete. Er erkannte Gottes Gnade und Gottes Hoffnung. Er wollte ehrlich seinen Leib verlassen und bei dem Herrn daheim sein. 2.Korinther 5,8: «Wir sind aber getrost und begehren sehr, den Leib zu verlassen und daheim zu sein bei dem Herrn.» Das war seine Herzenssehnsucht. Er wusste, dass er die abgebrochene Hütte verlassen und mit neuem Auferstehungsleib bei dem Herrn sein würde. Aber er hatte die Barmherzigkeit Gottes für die verlorenen Menschen angezogen. Darum konnte er nicht schweigend bleiben. Er wollte möglichst noch eine verlorene Seele zu Jesus bringen. Er fürchtete, wie viele Menschen ohne Jesus zur Hölle gehen würden. Jeder würde dieses Gericht Gottes durch das Evangelium vermeiden. Darum war sein Eifer für die verlorenen Menschen, für die Juden und für die Nichtjuden, so gross. Aber er wollte sich nicht selbst loben. Er bemühte sich nicht um Äusserlichkeiten, sondern um ein ehrliches Herz vor Gott. Wegen seiner Mühe und Bemühung missverstanden ihn viele Menschen. Aber Paulus tat alles nur für die Ehre Gottes. Er bekam keinen menschlichen Gewinn oder Profit durch sein Missionswerk.
Warum hatte er so gehandelt?
Lesen wir gemeinsam die Verse 14 und 15: «Denn die Liebe Christi drängt uns, da wir erkannt haben, dass einer für alle gestorben ist und so alle gestorben sind. Und er ist darum für alle gestorben, damit, die da leben, hinfort nicht sich selbst leben, sondern dem, der für sie gestorben ist und auferweckt wurde.» Es war die Liebe Gottes. Die Liebe Gottes bedrängte ihn. Es war die Liebe Christi, die sein Leben beherrschte. Weil Christus für ihn starb, war auch er in seinem alten Leben gestorben. Paulus erkannte, wie gross die Liebe Jesu zu der Welt war. Wegen der Liebe Jesu war er für die Menschen am Kreuz gestorben. Alle Menschen waren mit ihm gestorben. Nun sollten sie erkennen, dass sie nur durch Jesus wieder lebendig werden könnten, weil alle Menschen in Sünde und Übertretung gestorben waren. Paulus erkannte, dass die Menschen nur durch die Liebe Gottes die Menschen von dem Tod und von der Sünde retten könnten. Nur durch die Liebe Gottes konnte man ein neues Leben bekommen. Paulus hatte diese Liebe Gottes durch Jesus und in Jesus erkannt und selbst diese Liebe erlebt. Darum wollte er sich bemühen, allen Menschen die Liebe Gottes weitergeben zu müssen. Das war sein Geschichtsbewusstsein und seine geistliche Verantwortung und innerliche Last für die verlorenen Menschen.
Wegen der Liebe Jesu war er einmal als ein Schuldner der Griechen und der Nichtgriechen, der Weisen und der Nichtweisen bekannt. Die Gewissheit des Evangeliums hatte ihn immer in allen Umständen gefesselt. Er war ein Knecht des Evangeliums. Er konzentrierte sich immer auf die Liebe Jesu, der für ihn am Kreuz gestorben war und ihm die wahre Hoffnung auf das Himmelreich geschenkt hatte. Er hatte viele Kirchen gegründet und viele Menschen gerettet. Er konnte mit seinem geistlichen Erfolg innerlich zufrieden sein. Aber er lebte nicht nach dem fleischlichen Wunsch, sondern lebte, wie Christus gefiel, weil er in Christus ein neues Leben hatte.
In diesem Sinne habe ich diese Gnade bekommen. Als ich Jesus persönlich begegnet bin, habe ich plötzlich eine grosse geistlichen Verantwortung für die verlorenen Menschen im Herzen gehabt. An dem Campus habe ich die ganzen Studenten als gehende Leichnam betrachtet. Die Liebe Jesu brannte in meinem Herzen und drängte mich Tag und Nacht. Ich habe für sie gebetet und die Liebe Jesu zu den Studierenden verkündet. Die Liebe Jesu hat mich dazu gedrängt, endlich als Missionar freiwillig in die Schweiz zu kommen. Wir sollen Gott danken, dass er uns die Liebe Gottes durch Jesus Christus geschenkt hat und dass wir seine Liebe erkannt haben und diese Liebe heute an der Uni verkündigen können.
Zweitens, wir sind neue Kreaturen durch Jesus geworden.
Lesen wir gemeinsam die Verse 16 und 17: «Darum kennen wir von nun an niemanden mehr nach dem Fleisch, und auch wenn wir Christus gekannt haben nach dem Fleisch, so kennen wir ihn doch jetzt so nicht mehr. Darum: Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden.» Paulus hatte früher alle Menschen verurteilt. Er war ein Gesetzhalter und ein strenger Pharisäer. Darum hatte er sowohl die anderen Juden wie auch die Heiden verachtet und die Gläubigen verfolgt, die an Jesus glaubten. Aber er erkannte Jesus persönlich und begegnete dem auferstandenen Jesus persönlich. Er war ein anderer Mensch geworden. Er hatte ein neues Leben bekommen. Er war auch eine neue Kreatur. Das hiess nicht, dass er ein guter Mensch durch Ausbildung, Verbesserungsethik, Korrektur, Reparatur oder Rehabilitierung wurde. Er wurde zu einem anderen Menschen. Er war geistlich neu in Christus erschaffen worden. In ihm konnte man nicht sein vergangenes Ego, sondern eine neue Kreatur finden. Er lebte nicht in der Welt. Er konnte sich nicht mehr mit der Sünde befreunden und nicht mehr in der Finsternis und im Zorn Gottes bleiben. Er hatte das Licht des Lebens behalten. Das Bild Jesu Christi trug er in sich. Niemand konnte eine Finsternis und ein altes Ego bei ihm finden, weil er mit Jesu gestorben war und mit Jesus auferstanden war. In der Sünde war er täglich gestorben. Doch er ist in Christus täglich lebendig geworden. In der engen Beziehung zu Jesus war er lebendig und hatte eine gute Gemeinschaft mit Gott.
Wegen der Sünde wurde der Mensch von Gott getrennt und verflucht. Der Mensch hatte keine Hoffnung und Lebensperspektive. Die Ordnung mit Gott in der Schöpfung ist total kaputt gegangen. Die Stelle eines Menschen in Gott wurde ein Niveau des Tieres. Alle Menschen lebten nach der Begierde und Instinkt. So wollte der Mensch sich immer darum bemühen, wie man in der Welt noch mehr besitzen kann. Die Welt beurteilt einen Menschen nach dem Reichtum eines Menschen. Alle Menschen wurden einfach Götzendiener. Sie waren einfach unter dem Gericht des Zornes Gottes, weil sie in der Sünde gestorben sind. Das heisst, dass sie geistlich tot sind. Gott hat den Mensch nach dem Ebenbild Gottes geschaffen. Aber seit dem Adams Sündenfall hat der Mensch die spezielle Stelle in der Schöpfungsordnung verloren. Ein Mensch ist nicht mehr ein besonderes Meisterwerk Gottes, solange der Mensch das Blut der Sünde hat. Aber indem Jesus stellvertretend für die Menschen am Kreuz gestorben ist, wurden alle Menschen endlich auf das richtige Niveau wiederhergestellt. Alle Menschen können nun in Jesus als Menschen anerkannt werden. Das heisst, dass die Menschen in Christus die schöpferische Kreatur geworden sind. Wir Menschen sind eine neue Schöpfung, um in lebendiger Gemeinschaft mit Christus zu leben. Durch die Bekehrung haben wir alle ein neues Leben und sind ein neues, wunderschönes Werk Gottes in Christus. Wir sind alle eine neue Kreatur in Jesus Christus geworden. Wenn man zu Christus gehört, ist man ein neuer Mensch. Was vorher gewesen ist, ist vergangen und etwas Neues hat begonnen. Wichtig ist, in Christus zu sein, dann sind wir eine neue Schöpfung. Wenn wir an diese Wahrheit glauben, sind wir Sieger*innen und Geschichtsmacher*innen und Revolutionäre. Eine Frau, die beim Ehebruch erwischt und zu Tode gesteinigt werden sollte, bekam ein völlig neues Leben, als sie Jesus begegnete. Als die von sieben Dämonen besessene Maria Jesus begegnete, wurde sie zur ersten Zeugin der Auferstehung. Die Samariterin, die fünf Ehemänner hatte und von den Begierden der Welt getrieben war, wurde zu einer wunderschönen Missionarin in Samaria. Die namenlosen Fischer aus Galiläa wurden zu Lehrern der Menschheit, als sie Jesus begegneten. Als Marian Blessing und Sybille Grace unter uns Jesus begegneten, wurden sie zu Wegbereitern der Schweizer Studentenmission. Alle Menschen wurden in Christus zu neuen Kreaturen. Dieser Jesus ist auf diese Erde gekommen. Er ist der Messias. Er ist der Schöpfer. Er hat uns erlöst. Lasst uns alle in Erwartung der Ankunft dieses Jesus ihn von ganzem Herzen anbeten.
Drittens, wir haben die wahre Gerechtigkeit durch Jesus kennengelernt.
Lesen wir gemeinsam die Verse 18 und 19: «Aber das alles ist von Gott, der uns mit sich selber versöhnt hat durch Christus und uns das Amt gegeben, das die Versöhnung predigt. Denn Gott war in Christus und versöhnte die Welt mit ihm selber und rechnete ihnen ihre Sünden nicht zu und hat unter uns aufgerichtet das Wort von der Versöhnung.» Dieses neue Leben kommt allein von Gott, der uns durch das, was Christus getan hat, zu sich zurückgeholt hat. Gott hat es sich zur Aufgabe gemacht, uns Menschen mit ihm zu versöhnen. Denn Gott ist in Christus und hat so die Welt mit sich selbst versöhnt und rechnet den Menschen ihre Sünden nicht mehr an. Das ist die herrliche Botschaft der Versöhnung, die er uns anvertraut hat, damit wir sie anderen verkünden. Nun versöhnen wir uns in Christus mit Gott und mit Mitmenschen. Alles ist in Christus in Ordnung geworden. Jesus ist eine einzigartige Brücke zwischen Gott und den Menschen geworden. Er ist ein einzigartiger Vermittler zwischen Gott und den Menschen. Das Blut Jesu hat die Versöhnung zwischen Gott und den Menschen geschaffen. Gott holt uns zu sich zurück, indem er unsere Sünden tilgt und uns in die rechte Beziehung zu ihm bringt. Wenn wir auf Christus vertrauen, sind wir nicht länger Feinde oder Fremde für Gott. Weil wir mit Gott versöhnt wurden, haben wir das Vorrecht, andere zu demselben Schritt zu ermutigen, darum sind wir diejenigen, die den Auftrag haben, Menschen mit ihm zu versöhnen.
Lesen wir gemeinsam die Verse 20 und 21: «So sind wir nun Botschafter an Christi statt, denn Gott ermahnt durch uns; so bitten wir uns an Christi statt: Lasst euch versöhnen mit Gott! Denn er hat den, der von keiner Sünde wusste, für uns zur Sünde gemacht, auf dass wir in ihm die Gerechtigkeit würden, die vor Gott gilt. » Wir sind als Botschafter der Versöhnung der Welt berufen. Ein Botschafter ist ein offizieller Vertreter seines Landes in einem anderen Land. Als Christen sind wir Botschafter Christi, die mit seiner Nachricht über die Versöhnung in die Welt gesandt sind. Ein Botschafter der Versöhnung hat eine bedeutende Verantwortung und wir dürfen diese Verantwortung nicht leicht nehmen. Daher müssen wir uns als Botschafter Gottes in der Welt nur des Reich Gottes rühmen. Als Botschafter des Himmels bemühen wir uns in allen Bereichen, in der Welt, die Botschaft Gottes zwischen den Menschen richtig zu vermitteln. Diese Versöhnung hat Jesus unter uns geschaffen. Er hat sich mit Gott versöhnt, weil er die Sünde der Welt auf sich genommen hat. Er ist unschuldig gewesen. Er hat keine Fehler und Makel gehabt. Aber er hat alle Sünden der Menschen auf sich genommen. Mit seinem Blut hat er die Gerechtigkeit Gottes erfüllt. Jesus Christus hat die Gerechtigkeit Gottes in der Welt geschaffen. Was ist die Gerechtigkeit? Jesus hat in der Bergpredigt gesagt: «Selig sind, die da hungert und dürstet nach der Gerechtigkeit; denn sie sollen satt werden.» (Mt. 5,6) Wonach hungert und dürstet ein Mensch? Das ist kein weltlicher Wohlstand, kein weltliches Vergnügen. Mose konnte sein Leben im Palast des Pharao als Prinz in Überfluss leben. Aber er wollte mit seinem Volk lieber mitleiden, weil er auf eine noch bessere Belohnung bei dem Herrn hoffte. Die Belohnung ist Jesus Christus. Jesus ist für uns am Kreuz gestorben. Durch seinen Tod können wir nun die Gerechtigkeit Gottes erreichen. Unser Glaube an Jesus ist die Gerechtigkeit Gottes. Diese Gerechtigkeit konnte man nicht mit den menschlichen Bemühungen, Leistungen, Ausbildungen, Wissenschaften, Philosophien oder Religion erfüllen. Nur das Blut Jesu am Kreuz hat die Gerechtigkeit Gottes erfüllt. Niemand kann vor Gott recht gesprochen werden.
Jesaja 64,5: «So wurden wir alle wie die Unreinen, und alle unsere Gerechtigkeit ist wie ein beflecktes Kleid. Wir sind alle verwelkt wie die Blätter, und unsre Sünden tragen uns davon wie der Wind.» Das bedeutet, dass alle guten Taten und die Gerechtigkeit des Menschen in Gottes Augen schmutzig und unvollkommen sind und nicht zur Erlösung führen können, sondern dass nur durch Gottes Gnade und Jesus Christus Gerechtigkeit erlangt werden kann. Dies ist auch ein zentraler Vers, der die Lehre der «Rechtfertigung» erklärt, wonach die Erlösung nicht durch menschliche Anstrengungen oder Verdienste, sondern durch die Verdienste Christi am Kreuz erfolgt. Es bedeutet die Gerechtigkeit, dass man seine Selbstgerechtigkeit aufgeben, seine eigene Ohnmacht anerkennen und sich bewusst machen muss, dass man nur durch die Gnade Gottes und die Verdienste Jesu Christi am Kreuz gerettet und gerecht werden kann. Ein grenzenloser Durst und Hunger nach der Gerechtigkeit Gottes sollen wir haben. Gott sei Dank, dass Gott Jesus für diese Gerechtigkeit in die Welt gesandt hat. In dieser Welt finden wir nur diese Gerechtigkeit, indem wir an Jesus glauben, der für uns am Kreuz gestorben ist. Wir sollen als Botschafter der Versöhnung diese Gerechtigkeit in die Welt verkündigen. Wäre es nicht die Gerechtigkeit Jesu gewesen, wären wir weiterhin Kinder der Finsternis geblieben, für immer verflucht und auf dem Weg ins Verderben. Doch nun wurde uns die Gerechtigkeit Jesu geschenkt, und wir sind zu Botschaftern der Versöhnung Gottes geworden, die diese Gerechtigkeit verkünden. Was für ein grosser Segen und was für eine Dankbarkeit ist das doch!
In dieser gesegneten Adventszeit hoffen wir auf das Kommen Jesu Christi. Wir haben zahlreichen Segen Gottes durch Jesus bekommen. Die Liebe Jesu bedrängt uns in unserem Herzen. Wir sind nun eine neue Schöpfung, eine neue Kreatur. Jesus Christus hat die Gerechtigkeit Gottes bekommen. Wir sind die Botschafter der Versöhnung. Möge Gott uns segnen, dass wir dieses kostbare Amt in dieser Zeit überall tragen und das Evangelium verkündigen und die Versöhnung Gottes in die Welt weitergeben können. Lasst uns Gott danken, dass er uns durch das Kommen Jesu seine Liebe, seine Versöhnung und seine Gerechtigkeit geschaffen hat.
«So sind wir nun Botschafter an Christi statt, denn Gott ermahnt durch uns, so bitten wir nun an Christi statt: Lasst euch versöhnen mit Gott!»
Halleluja, Amen!